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Wer alles verbietet, der erreicht nur, dass schließlich alles gemacht wird! Also
nicht alles – nicht nichts! – Ein attraktives und
niveauvolles Moralmodell für junge Leute – von einem
Berufsschulreligionslehrer i. R.
Zuerst mal kurz zu mir: Ich bin seit über 20 Jahren in Rente – und mein Anliegen war und ist immer noch die echte Monogamie (also nur ein einziger Geschlechtspartner im Leben), wie sie eigentlich auch die Basis unseres christlichen Glaubens ist. Und ich denke, diese Lehre ist überhaupt nicht überholt und unmodern, denn wie ich mitbekommen habe, möchten die jungen Leute die im Grunde auch, wenn sie nur wüssten, wie sie die vernünftig leben können und wie sie die vor allem einfädeln können. Und ich denke, ich bin gerade auch in der Zeit meiner Rente auf ein Konzept gestoßen, das nach meinen bisherigen Eindrücken auch bei den allermeisten jungen Leuten gut oder sogar sehr gut ankommen dürfte: Das ist das, wovon gerade Mädchen, die richtig moralisch sein wollen, geradezu zu träumen scheinen. Und die Jungen finden das auch gut! Doch der Reihe nach!
1. Zunächst: Warum die Pädagogik zur Sexualmoral, die ich befürworte, so anders aussieht als die, die üblicherweise gelehrt wird, erklärt vielleicht das, was ich vor Kurzem über die Nato-Übung „Hedegehog 2025“ in Estland in der Zeitung DIE WELT gelesen habe. Und zwar hatte bei der ein Team von zehn fronterfahrenen Drohnenpiloten der ukrainischen Armee eine ganze Nato-Brigade (also 2000 - 8000 Soldaten) aufgehalten. Und so wie das offensichtlich doch recht gute Lösungskonzept des ukrainischen Teams „unter Gefechtsbedingungen“ gewachsen ist, so kann man auch mein Lösungskonzept sehen, auch das ist „unter Gefechtsbedingungen“ gewachsen, diesmal allerdings im Unterricht vor jungen Leuten. Und es dürfte doch verständlich sein, dass ich von daher zu einem anderen Konzept gekommen bin als die üblichen Theoretiker am Grünen Tisch „fernab von der Front“, die also nie als „Frontkämpfer“ etwa im „konkreten Gefecht mit einer Klasse“ gestanden haben. Und immerhin habe ich dabei ja auch versucht, mich immer an den hohen Idealen des christlich-jüdischen Religionsverständnisses, was die Moral betrifft, zu orientieren, wie wir es seit einigen tausend Jahren kennen. Denn diese uralte Moral ist ja nicht falsch – das Problem ist nur die Pädagogik dieser Moral, und die ist weitestgehend geradezu katastrophal und völlig dilettantisch-unprofessionell! 2.
Auf
was ich also durch die „Fronterfahrung“, also
etwa auch durch nähere Gespräche, gekommen
bin, durchaus auch in und nach
Unterrichtsstunden (dann am Pult) oder bei
Fahrten, bei denen auch schon mal Schüler
und/oder Schülerinnen mitgekommen sind: Die
Mädchen befinden sich in einer Zwickmühle!
Mir ging es also bei Gesprächen auch darum, warum die Mädchen „damit“ anfangen bzw. angefangen haben. Lange habe ich ja geglaubt, dass es sogenannte Don-Juan-Typen gibt, denen es mit einem gewissen Charme gelingt, Mädchen reihenweise um den Finger zu wickeln usw. Und dass hier der tiefste Grund für das „sexuelle Durcheinander“ liegt, das wir heute vorfinden. Doch dieses Bild geriet immer mehr ins Wanken – nicht zuletzt bekannten mir einige Mädchen, dass niemand sie verführt hätte, sondern dass sie selbst waren, die „es“ wollten und sich dafür einen gesucht hätten. Sind die Mädchen also triebgesteuert mit einem Hang zur Unmoral, um es einmal drastisch auszudrücken? Und hat die schon fast allgegenwärtige Pornografie sie dazu verführt, ist die also schuld an dem „Sittenverfall“? Ich konnte hier allerdings nichts erkennen, denn was gerade Mädchen hier mitbekommen, wird von ihnen weitgehend als ekelhaft empfunden und wirkt auf sie eher abschreckend. Nach meinen Erfahrungen sind sich die Mädchen vielmehr sehr bewusst, was sie tun und sie sind keinesfalls primitiv und triebgesteuert oder gar unberechenbar, wie es bisweilen für andere scheint. Und es ist auch kein blindes Schicksal, wie sie sich entscheiden. Sie sehen sich vielmehr in einer ganz schwierigen Zwickmühle. Sie möchten für ihr Leben einfach nur den für sie richtigen Lebenspartner finden. Und das sagen ja alle, dass der erste Sexualpartner sowieso nie der Richtige ist und dass der erste Geschlechtsverkehr auch nie schön ist – oder nur sehr selten. Das Problem für sie ist also: Haben sie keine „richtigen Erfahrungen“ mit Männern, dann besteht die große Gefahr, dass sie sich sozusagen blind an einen Mann binden und dass sie dabei an einen geraten, der eine Niete ist, bzw. der für sie überhaupt nicht passt – und nicht nur im Sexuellen, sondern auch sonst. Doch wenn sie jetzt mehrere Partner durchprobieren, dann besteht die Gefahr, dass sie als Schlampen gelten – oder sogar als Huren, wenn es zu viele werden. Und die echte Monogamie ist dann auch vorbei, doch die interessiert sowieso nicht. Das also ist das Problem der Mädchen, denn Schlampen oder gar Huren wollen sie eigentlich auf keinen Fall sein! Doch was sollen sie in dieser Zwickmühle sonst machen, um den Richtigen zu finden? Die einzige Lösung, die sie sehen, ist von daher: Weil frau sowieso hier nichts Vernünftiges machen kann also: „Augen zu und durch!“ Und je nach Veranlagung oder nach bisheriger Erziehung sind sie dabei kesser oder zurückhaltender, auch bei der Auswahl des jeweiligen Partners – oft ist es auch nur ein Gelegenheitspartner. Und wenn es so einer ist, dann ist auch das gut überlegt: Denn auch das sagen ja alle, man muss „dabei“ eh nicht so genau hinsehen, denn für das erste Mal ist ja sowieso alles egal. Und vor allem praktizieren die anderen Mädchen das ja auch so, das ist also offensichtlich normal und gehört zum Reifwerden dazu. Da muss frau einfach durch. Und es wird ja heute auch im Sexualkundeunterricht geradezu empfohlen. Also kann es so schlecht nicht sein. Nur soll man eben vorsichtig dabei sein und Kondome verwenden. Und irgendwann muss frau ja sowieso damit anfangen, da ist es dann auch im Grunde egal mit wem. Irgendwann ergibt sich schon eine Gelegenheit und es findet sich einer – und frau muss nur emanzipiert genug sein, die auch zu erkennen und zu ergreifen. Aber als ideal wird das alles
natürlich noch lange nicht empfunden! Und vor
allem ist der Anfang dann sehr oft auch
wirklich nicht schön – wenn das Mädchen da
liegt wie ein „Stück Holz mit Loch“, und sich
alles über sich ergehen lässt, wie er sich
„dabei“ dann abmüht … Viele Mädchen haben dann
auch „davon“ wirklich erst einmal die Nase voll.
Übrig bleibt dann oft auch noch ein
traumatisches Erlebnis – sehr oft lebenslang.
Doch wie es anders machen? Und die Lösung
und alles Weitere HIER
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