Auf der Suche nach dem wirklichen Jesus

Wer sucht? - Ein Berufsschulreligionslehrer i.R. und Dipl.-Theol. (kath)

www.michael-preuschoff.de

1. Das Neue Testament – ein Machwerk derselben Kreise, die Jesus ans Kreuz gebracht haben?
Uns
ere Theologen, zumindest die meisten im deutschsprachigen Raum, gleich­gültig ob katholische oder evangelische, sind sich weitestgehend einig, dass das Neue Testament nicht den wirklichen Jesus wieder gibt, sondern den Glauben der Urkirche, denn vom wirk­lichen Jesus wissen wir gar nichts beziehungs­weise zumindest kaum etwas Sicheres.

Und dieser Glaube der Urkirche ist nun einmal ziemlich problematisch, was es da nicht alles gab! Denken wir etwa an die Jungfrauengeburt! Dabei war die da­mals doch gar nichts Besonderes, die Zeugung ei­nes Kindes durch einen Gott gehörte sozusa­gen zum mytho­logi­schen Repertoi­re der Religionen vor 2000 Jahren. Siehe die Zeugung des Zeus mit der Leda und mit der Europa und mit ande­ren irdischen Frauen. Und jetzt also die Zeugung von Je­sus durch eine göttliche Person namens „Heiliger Geist“! 

Doch es ist nicht nur die Geschichte von der Zeugung eines Sohns durch einen Gott. Im­mer mehr ver­breiten sich Erkenntnisse, dass das ganze Neue Testa­ment, und damit auch der Glaube der Urkirche, ein Konstrukt aus Plagiaten anti­ker Götter-Mytholo­gien und auch aus bud­dhistischen Texten ist. Und das klingt auch sehr plausibel. Dass eine typische Göt­ter­geschich­te, etwa die Zeugung ei­nes Sohns durch einen Gott mit einer irdi­schen Frau auch in der Biografie Jesu vorkommt, kann ja Zufall sein. Aber dass so viele wei­tere Göt­terge­schich­ten wie die Auferstehung und die Himmelfahrt, die Krankenheilungen und die Totener­weckungen und so ein Weinwun­der und ein Abendmahl mit Brot und Wein auch zu den Götter­geschichten passen, kann jedoch kein Zufall mehr sein. So viele Zu­fälle kann es nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung einfach nicht geben
dahinter kann nur ein be­wusstes Konstrukt ste­cken.

Doch wer nun kann ein solches „Jesus-Konstrukt“ „ausgebrütet“ haben? Waren das wirklich Anhänger Jesu, wie einige Theologen vermuten?

Aber denken wir doch einmal nach: Gutmeinende echte Anhänger eines verehr­ten Lehrers und Vorbilds würden das meines Erachtens nie tun, egal in welchem Jahrhundert oder Jahrtausend. Niemand möge damit kommen, dass die Men­schen damals eine andere Mentalität hatten, nach der das damals ging. Nein, wirkliche Anhänger Jesu würden sich allen­falls streiten, welches die wahren Worte ihres Meisters waren und diese dann so gut wie möglich dokumentieren, damit sie den Kindern und Enkeln erhalten bleiben. Und damit läge auch für uns heute der Ursprung der Evangelien nicht so im Dunkeln – wie es doch der Stand der theologischen Wissenschaft ist.

2. Daher möchte ich hier genau die entgegengesetzte These vertreten: Das Neue Tes­tament ist ein Machwerk der Gegner Jesu.

Damit kombiniere ich mal Ansätze, die ich bei dem dänischen Sanskritfor­scher Christian Lindtner (1949-2020), dem englischen Talmudgelehrten Hyam Macco­by (1924-2004) und dem kirchenkritischen Historiker Karlheinz Deschner (1924-2014) gefunden habe: Das NT ist sozusagen ein „Machwerk“ dersel­ben Kreise, die Jesus ans Kreuz gebracht haben: Nach seinem physischen Tod sollte zumindest jede Erinnerung an sein Enga­gement, wie es wirk­lich war, ausgelöscht werden (damnatio memoriae!). Daher dann die "neue Biografie"!

Wer aber kann dieses Werk ausgeführt haben und noch wichtiger: Warum eigent­lich?

Die Quellenlage weist ziemlich eindeutig auf einen Kreis um den Saulus aus Tarsus hin,  der sich bei den Anhängern Jesu nach dem Verfahren des Kanzler­amtsspions Günter Guillaume eingeschleust und sich selbst den Titel eines Apostels verliehen hatte und sich dann - in gespielter Bescheidenheit - "Paulus", also "der Kleine", nannte.

Ich vermute, dass es damals Strukturen gegeben hat, welche man heute als organisiertes Verbrechen bezeichnen würde. Ja ganz recht: eine Art „Mafia“. Es klingt reichlich merk­würdig, unseren modernen Begriff auf antike, und dazu noch jüdische (und vielleicht auch römische und griechische) Verhältnis­se anzuwen­den, aber wenn doch alles danach aus­sieht? Und diejenigen, die hinter diesen Strukturen standen und damit ihr Geld verdienten, hatten natürlich kein Interes­se, dass so ein dahergelaufener Wanderaufklärer (aus dem dann später ein Wanderprediger gemacht wurde) ihnen ihr schönes Geschäft verdarb.

Und so  organisierte dieser clevere Paulus eine Schreibwerkstatt, bei der die Gegner Jesu die alter­native Biografie Jesu in Auftrag gaben – das Neue Testa­ment. Und freiwillig oder dazu gezwungen machten Paulus und sein Kreis dabei mit, was "die wollten. Und so wurde das Neue Testament erfunden (irgendwie schon vergleichbar mit den Reportagen, die um die 2000 Jahre später der Spie­gel-Reporter Claas-Hendrik Relotius er­fand), das dann auch zur Grundlage für den Glau­ben der Urkirche wurde – zu­mindest nach dem, was die Autoren des NT´s über die Urkirche geschrieben ha­ben. Daher also die Evangelien mit allen diesen Göttergeschichten!

Das meiste in diesem Neuen Testament taugt jedenfalls nicht für ein Bild vom wirk­lichen Jesus, weil es ja nur diesen konstruierten „Göttergeschichtenglauben“ und noch Plagiate vor allem aus dem Buddhismus wie­der gibt.

Natürlich, beweisen können wir hier letztlich gar nichts, wie sollte so ein Beweis denn auch aus­sehen, dass er von allen akzeptiert würde? Doch zumin­dest ist die Ge­schichte von der Mafia unvergleichlich realistischer und plausib­ler als die Ge­schichte mit den Götter-Mythen! Denn die können – zumindest vom gesun­den Menschenverstand her – schon gar nicht stimmen!

3. Immerhin gibt es eine Chance, den wirklichen Jesus zu rekonstruieren!

Und zwar aus drei Sachverhalten, die sich tatsächlich auf den wirklichen Jesus bezie­hen könnten, bei denen sich immerhin auch die meisten Theologen ei­nig sind:
1. Jesus war mit Prostituier­ten (und mit Steuereintreibern) befreundet.
2. Er muss wohl ausge­spro­chen faszinierende Reden gehalten haben, so dass ihm die Menschen sogar in die Wüste gefolgt waren.
3. Er ist gekreuzigt wor­den.

Dazu zunächst einmal zum berühmten Urwaldarzt Albert Schweitzer: Der war auch ein bedeutender Theologe, sein Fachgebiet war die Jesusfor­schung, also die Forschung über den wirklichen Jesus. Dabei ist er zu dem Ergebnis gekom­men, dass wir den wirklichen Jesus vor allem aus dem Grund nicht erkennen könn­ten, weil die akademischen Forscher, die sich mit dem Thema Jesus be­schäftigen, in einer völlig anderen Gesellschafts­schicht leben als in der des Je­sus von Nazareth – zu der sie nun einmal keinen Zugang haben. Das heißt also, dass wir hier auch nichts syste­matisch er­forschen können, sondern dass allen­falls ein glückl­icher doch eher unwahrscheinlicher Zufall geschehen muss, den wir aller­dings auch er­kennen müssen, um etwas heraus­zufin­den.

Und ich denke, dass ich von daher hell­hörig geworden bin, als mir ein Nach­bar in meinem Dorf, ein Bauer, der durch die Vermie­tung seines umge­bau­te­n alten Bauernhofs in den Fel­dern an einen Zuhälter und durch Gespräche mit ihm ein wenig Er­fahrung in die­ser Branche hatte, einen heißen Tipp gab. Danach ist die Sünde­ringeschich­te nach Joh. 8 in erster Linie keine Vergebungsge­schichte, sondern viel mehr eine typische Bestra­fungsgeschichte aus dem Halbweltmilieu  – so wie die Susan­na-Geschichte im Buch Daniel die Geschichte von der Erpressung einer Frau zur Prostitution ist: „Entweder du machst Sex mit uns (was den Einstieg in die Prostitution bedeutete), oder wir zeigen dich an, dass wir dich beim Sex mit ei­nem anderen Mann ertappt hätten, dann wirst du hingerichtet“ (das Ertappen auf frischer Tat mit zwei Zeugen galt nach damaliger Rechtssprechung als Beweis). So et­was dürf­te Jesus also bei seinen Gesprächen mit den Prostituierten erfah­ren haben – und so pran­ger­te er die Machenschaften, die bis in die höchs­ten Krei­se dahinter steck­ten, öf­fentlich an – das war also wohl der Gegenstand sei­ner fas­zinieren­den auf­rühre­rischen Reden, die gerade die Menschen aus dem Volk so magisch anzo­gen. Vermutlich hatten manche Hörer auch selbst entsprechen­de Erfahrun­gen, deren Hintergrund ihnen bis dahin allerdings unklar war.

Daher erkannte er im Fall der Sünderin (nach Joh. 8) auch gleich, dass es nicht darum ging, dass diese Frau bestraft werden sollte, weil sie „gesün­digt“ hatte, sondern dass hier eine unbotmäßige Prosti­tuierte deswegen bestraft werden sollte, weil sie sich nicht so verhalten hatte, wie ihre „Beschützer“ (oder auch Zuhälter) es wollten (vielleicht wollte sie aus ihrem „Beruf“ ausstei­gen?), auch zur War­nung für die an­deren Frauen. Also konterte er entspre­chend – und genial. In die­sem Fall hatte er auch „gewon­nen“. Doch die entlarvten Männer ließen sich das natürlich nicht ge­fallen - und gewannen letzt­endlich - weil sie auch, salopp gesagt, in der damaligen Gesellschaft das bessere „Vitamin B“ hatten.

Dürfte das also der Grund für seinen grausamen Tod gewesen sein? Der würde jedenfalls zu einer Mafia passen, in solchen Kreisen wird durchaus mit harten Bandagen gekämpft – und gerade auch gegen diejenigen, die ihnen ihr schönes Ge­schäft mit der Prostitution (und bei den Steuereintreibern vermutlich auch noch mit Schutzgeld) kaputt machen wollten.

Das Ergebnis ist die nachösterliche Lehre vor allem des Paulus, auf der unser ganzes heutiges Christentum beruht. Und die soll ein Betrug sein? Wenn das so ist, dann ist das der größte Betrug der Menschheitsgeschichte.

So oder ähnlich dachten doch auch schon die Theologen Gerd Lüdemann und Uta Ranke-Heinemann und manche andere Theologen.

4. Den Missbrauch der Frauen gibt es auch heute - nur anders und raffinierter, nämlich per Manipulation!

Der Jesus, auf den ich gestoßen bin, hat sich direkt gegen den Missbrauch von Frauen engagiert. Und einen solchen Missbrauch gibt es auch heute – nur nicht per Erpressung wie zur Zeit Jesu, sondern per Manipulation. Den jungen Men­schen, und das betrifft vor allem die Mädchen, wird eine Scheinmoral anerzogen – auch durch die Religion – die eine echte (Sexual-)Moral und gerade die Freu­de daran nachhaltig verhindert (s. S. 5). Und wenn wir hier etwas effektiv unter­nehmen würden, dann würden wir mal nicht nur zeigen, dass wir ganz allgemein gute Menschen sind und dass wir uns aus Liebe zu Jesus an irgendwelche Ge­bote hal­ten, sondern das wäre die direkte 1-zu-1-Fortsetzung des Engage­ments Jesu in unsere heutige Zeit gegen den Missbrauch von Frauen (und natürlich auch von Mädchen)..

Es gilt also nicht nur, die Lehre der Kirche allein im Hinblick auf den wahren Je­sus zu korri­gieren, sondern auch den jungen Menschen eine echte (Sexual-)Mo­ral nahe zu bringen, nach der sie vernünftig leben können – und ich denke, das wäre wirklich die Aufgabe un­se­rer Religion. Denn wenn etwas in einer Gemein­schaft als Sünde eingestuft wird, dann sollte es doch nun wirklich Aufgabe dieser Gemeinschaft sein, Konzepte für junge Menschen zu ent­wickeln, wie sie diese „ohne Sünde“ leben können – und hier versagt die Kirche doch völ­lig. Wie sie das The­ma Sexualpädagogik angeht, ist doch völlig dilettantisch und eher ab­schre­ckend für vernünftiges Verhalten (ich kenne z. B. keine Untersuchungen zum morali­schen Nährwert der Scham)  – oder die Kirche unternimmt gleich gar nichts und lässt alles laufen. Hier ist also mein Ansatz, die Forderungen unserer Religion auf dem Gebiet der Sexual­moral, die ja nicht falsch sind, den jungen Menschen so lebens­nah „rüber zu brin­gen“, dass es ihnen sogar Vergnügen bereitet, da­nach zu leben – und ich denke, das geht sehr gut, s. Vorwort 2 (s. S. 8/10).

Hier bin ich auch auf einen interessanten Gedankengang des spanischen Philo­sophen Ortega y Gasset gestoßen: Was Mädchen träumen, welcher Typ Mann ihr erster Sexual­partner sein soll (und sich auch noch mit Intelligenz bemühen, ihren Traum in die Praxis umzusetzen), so beeinflusst das die Geschichte mehr als „der Stahl des Kriegsgottes“, also als alle militärische Macht – und ich denke, diese Träume kann man durch eine ent­sprechende Pädagogik doch sehr gut beeinflussen! Ja, eine Beeinflus­sung der Geschichte – hier hätte die Kirche eine echte Chance! Das wäre doch was (s. S. 45)!

Ich kann und will in puncto Wissenschaftlichkeit mit den genannten Autoren na­türlich nicht mithal­ten. Ich denke, das ist auch gar nicht nötig, ich sehe meine Aufgabe lediglich darin, das was die herausge­fun­den haben, zu kombinieren.

In meinem Unterricht und in vielen privaten Gesprächen, auch auf Reisen „in alle Welt“, traf ich immer wieder auf gute Resonanz, vor allem bei jungen Mäd­chen, denen man ger­ne eine bessere Strategie für ihre Partnerwahl von Anfang an wünschen möchte.

Das Konzept, das daraus geworden ist, ist die Broschüre DER ROMANTISCHE MITTEL­WEG: BERAUSCHENDES MONDBADEN!

Ich hoffe, ich habe in diesem Text auch alle die Fragen beantwortet, die hier noch offen geblieben sind. Und sollte es noch weitere Fra­gen geben, auch die beantworte ich gerne: E-Mail: hpreuschoff@gmx.de.


Alternativer Tipp für junge Leute:  Die unterschiedliche Sexualität nicht konsumieren, sondern kultivieren!


Hier die Einleitung in diversen Sprachen:


Flagge Spanien Flagge Italien Flagge Großbritannien Flagge Frankreich Flagge Portugal Flagge Polen Flagge Tuerkei Flagge Niederlande Flagge Indonesien Flagge Marokko Flagge Vietnam Flagge Israel Flagge Israel Flagge Israel Flagge Israel Flagge Israel Flagge China

Und jetzt der eigentliche Anfang der Website - Et maintenant, le vrai début du site - And now the actual start of the website -  Y ahora el inicio real del sitio web - E agora o início efetivo do sítio Web - E ora l'inizio vero e proprio del sito web - Dan sekarang dimulainya situs web yang sebenarnya - En nu de eigenlijke start van de website -  A teraz właściwy początek strony - 现在是网站的真正开始

The Romantic Middle Way: Exhilarating Moon Bathing * ทางกลางที่เหมือน ฝัน: การอาบน้ําบนดวงจันทร์ที่ทําให้ดีอกดีใจ * La voie du milieu romantique : bain de lune exaltant * Romantyczna Droga Środka: Ekscytująca kąpiel w Księżycu * Романтичният среден път: вълнуващо лунно къпане * Der romantische Mittelweg: Berauschendes Mondbaden * Jalan Tengah Romantis: Mandi Bulan yang Menggembirakan * דרך האמצע הרומנטית: רחצה מלהיבה בירח * La romantica Via di Mezzo: esilarante bagno di luna * ロマンチックな中道:爽快な月浴 * De romantische middenweg: opwindend maanbaden * O Caminho Romântico do Meio: Emocionante Banho de Lua * Романтический Срединный Путь: Волнующее Купание Луны * A romantikus középút: üdítő holdfürdőzés * Романтичний середній спосіб: хвилююче купання на Місяці * Con đường trung đạo lãng mạn: Tắm trăng phấn khích * रोमांटिक मध्य मार्ग: प्राणपोषक चंद्रमा स्नान * Calea de mijloc romantică: Scăldatul antrenant pe lună * El Romántico Camino del Medio: Estimulante Baño de Luna * Η ρομαντική μέση οδός: Συναρπαστικό μπάνιο στο φεγγάρι * 浪漫的中道:令人振奋的月亮沐浴


1. Kurzfassung des Konzepts (12 Seiten): Einführung

2. Ausführlichere Fassung: (60 Seiten + 4 Umschlagseiten)

3. Die Problematik Paulus: Paulus wollte die Erinnerung an das Engagement Jesu bewusst auslöschen

4. Die Projektskizze: Umsetzung des Konzepts in die Praxis mit jungen Leuten

5. Und zum Jubiläum des großen Königsberger Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804):
"Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ -  kampfwertgesteigert (Immanuel Kant)

Der Themenkreis wohl aller Religionen, zumindest derer, die wir so kennen, dreht sich um Schuld und Vergebung oder eben auch um die These in unserem christlichen Glauben, dass wir uns um all das nicht mehr zu kümmern brauchen, weil wir durch das Sühneopfer eines Gottessohns von den schlimmen Folgen böser Taten erlöst sind.

Nur etwas gibt es in den üblichen Religionen nicht: Ideen, wie gerade junge Menschen bei ihrer Suche nach guten Beziehungen in der Liebe und in der Partnerschaft von Anfang an alles so gut und richtig machen können, dass es das Problem "Schuld und Vergebung" gar nicht mehr gibt.

Und darum soll es also in dieser Website gehen!  Hier schon mal so viel: Die Konzeption unserer christlichen Religion von einem Konzept "Schuld und Vergebung" her ist Paulusideologie - und Paulus kam erst in den Kreis der Nachfolger Jesu, als dieser schon lange tot war, und Paulus hat dessen Anliegen offensichtlich völlig bewusst verfälscht. Dem wirklichen Jesus ging es höchstwahrscheinlich genau um dieses Richtigmachen zwischenmenschlicher Beziehungen von Anfang an und auch um die Freude an diesem Richtigmachen!

Das vorliegende Konzept hat auch eine deutliche politische Nuance. Schauen Sie mal rein, auf was ich bei der Kunst-Biennale Bangkok im Dezember 2022 gestoßen bin. Ich garantiere, so etwas haben Sie noch nicht gesehen!

 6. Die wesentlichen Geschichten der christlichen Religion sind Plagiate aus Religionen der Antike.

Es gibt ein­fach zu viele Pa­ral­le­len der christlichen zu den an­tiken Reli­gionen von Ost­asien und Ägypten bis Athen und Rom, so dass sie selbst eine solche typische spätan­tike (Mysterien-) Reli­gion ist: Jung­frau­en­ge­burten, Flucht nach Ägypten, Got­tes­sohn­schaf­t, Er­löserfunktion, Wunder, Göt­ter­kreu­zi­gung, Totener­we­ckungen und Auf­erste­hung, Him­mel­fahrt, Drei-Kö­nige-Ge­schich­te, Op­fertod, Abend­mahl mit Brot und Wein, später kamen auch noch die Drei­fal­tig­keits­kon­struk­tion und die Got­tes­mut­terver­ehrung hinzu.
Das sind doch al­les die ty­pischen Ge­schichten aus den hei­dni­schen Religionen. Was für Zu­fäl­le, dass die­se wun­dersa­men bis absonderlichen Ge­schichten alle auch bei Jesus geschehen sind bzw. dass sie zur christ­li­chen Lehre gehö­ren! So vie­le Zufälle gibt’s doch ein­fach nicht – nach jeglicher Wahrscheinlichkeitsrechnung!
Hier wurde also offen­sicht­lich ganz be­wusst – zu­mindest zunächst und von wem und warum auch im­mer – eine neue „Uni­ver­sal­reli­gion“ mit einer Kunstfigur an der Spitze kon­stru­iert. Nur mit dem echten Jesus hat die – ab­ge­sehen von der Kreuzi­gung, denn für die gibt es gute Ar­gu­men­te – außer dem Namen nichts oder zumindest nicht viel zu tun.


Hier ein apartes Bild zu der alten Geschichte, wie ein Gott mit einer Irdi­schen Gotteskinder zeugt (leider kann ich nicht den Namen des Malers finden):

Leda
              und der Schwan

Leda und der Schwan, ein Beispiel für einen Mythos der Antike, der - natürlich in abgewandelter Form - in unseren christlichen Glauben eingeschleust wurde: Hier geht es um die Erzählung, wie der oberste der griechischen Götter Zeus als Schwan verkleidet (als Gott ist er ja allmächtig und kann sich also auch in so einen Vogel verwan­deln) mit ei­ner irdischen Frau Gotteskinder zeugt (weil Zeus ja als Schwan kam, hatte Leda zwei Eier geboren, aus denen schließlich als Gottestochter die schöne Helena und als Zwillinge die zwei Gottessöhne Castor und Pollux schlüpf­ten).

Das alles dürfte sich inzwischen auch bis zu unseren Theologen herumgespro­chen haben. Nicht zuletzt kenne ich etwa von einer Fort­bildung des Bistums Aachen mit einem Professor der theologischen Fakultät der Technischen Hochschule Aachen die These, dass das Abendmahl Jesu höchstwahrscheinlich nie stattgefunden hat.

Doch das alles wird den christlichen Kirchen weitestgehend verdrängt, das wird einfach nicht wahrgenommen. Ganz offensichtlich wollen die Theologen und sonstigen Kirchenleute von den Plagiaten im Neuen Testament der Bibel einfach nichts wissen, und sie machen weiter wie bisher, als ob sie das alles nichts anginge. Wenn das nicht im höchsten Maße unwissenschaftlich ist. Denn es ginge auch anders! Natürlich muss man erst einmal drauf kommen, also hier!


7. Die Erinnerung an den wirklichen Jesus sollte für immer ausgelöscht werden und warum das Neue Testament ein Machwerk der Gegner Jesu ist, also der Kreise, die Jesus ans Kreuz gebracht haben.

Ich bin nun durch meine Kontakte mit der Halbwelt (allerdings nicht direkte Kontakte, son­dern nur welche um die Ecke) auf einen völlig anderen Jesus gestoßen, der absolut keine Kunstfigur ist und bei dem man den Kopf nun wirklich nicht in den Sand zu stecken braucht! Und zwar geht es bei der Sün­derin­er­zä­h­lung im Johannesevangeli­um (Kap. 8) weder um eine Ver­gebung noch um ei­ne Ba­ga­tellisierung des­sen, was die Frau getan hat­te, sondern es han­delt sich hier ein­deutig um die Bestrafungs­ge­schichte aus dem Pro­sti­tu­tions­mi­lieu. Es ging also nicht darum, dass diese Frau „gesün­digt“ hatte, son­dern sie hatte sich nicht so verhalten, wie ihre "Beschüt­zer" (oder bes­ser Zu­hälter) es woll­ten, und dafür muss­te sie also be­straft werden – auch zur Warnung für die anderen Frauen, falls sie mal Sperenzchen ma­chen woll­ten. Und sol­che Zu­sammen­hänge hatte dieser Je­sus, der ja, was inzwi­schen auch Theo­lo­gen ak­zep­tieren, mit Prosti­tuierten befreun­d­et war, offen­sicht­lich durch­schaut und sich wohl gegen die „miesen Männer“ in diesem Fall und auch sonst in öf­fent­lichen Entlarvungen und Anklagen enga­giert („gegen die Sün­de, gegen die Heuch­ler, für die <wirkliche> Lie­be“, wo­raus dann später fromme Predigten ge­macht wur­den), und dafür musste er schließlich sterben.

Natürlich wollten die Anhänger Jesu nach seinem Tod in seinem Sinn wei­ter machen und hatten auch damit angefangen. Doch waren die „miesen Männer“ (siehe Mafia) nicht untätig und haben ihre Leute unter die Anhänger Jesu eingeschleust – und die haben diese Göttergeschichten dem Jesus ange­dichtet und so die Erinnerung an den wirklichen Jesus ziemlich komplett verfälscht. Da­her also alle diese Göttergeschichten im Neuen Testament! Das Neue Testament also ein Machwerk der Gegner Jesu?

Der Maler Lucas Cranach d. Ä. hat offensichtlich diesen Hintergrund sehr gut erkannt, jedenfalls so wie er das Bild "Jesus und die Sünderin" nach der gleichnamigen Erzählung im Johannesevangelium gemalt hat:

Lucas
                Cranach, Jesus und die Sünderin

Wenn ich das Bild „Jesus und die Sünderin“ richtig interpre­tiere, hat­te der Maler Lu­kas Cranach d. Ä. (1472-1553) dieselb­e Sicht von der Erzäh­lung im Johannese­vangelium wie ich, dass es sich bei der al­so um eine Kriminalg­eschichte han­delt. Ich den­ke, deut­licher kann man es nicht ma­len, wenn man die Möchtege­rnsteiniger für Ver­brecher hält, jedenfalls sehen sie nicht aus wie spie­ßige Moral­apos­tel. Und auch die beiden „weisen älte­ren Herren“ hinten rechts sind doch die typischen hoch­geistigen Theologen und Philoso­phen (und wohl auch die meisten Journa­listen), die immer nur die Oberfläche sehen und gar nicht wissen (wollen), was wirklich gespielt wird. Auf diese Weise können die Ver­brecher immer weiter machen, was und wie sie wollen. Ein faszinierendes Bild! Ich weiß schon, warum ich das habe für mich in Vietnam malen lassen – und vor allem auch ohne die Retu­schie­rungen, die im Laufe der Zeit gemacht wur­den.


8. Quellen für das Konzept dieser Website von Jesus - oder "Was macht man, wenn die übliche Quelle über Jesus, also das Neue Testament, ein offensichtlicher Betrug ist?

9. Das Problem von vor 2000 Jahren ist gerade heute hochaktuell - doch wir können es relativ leicht lösen!
Es braucht nur den guten Willen!

Damals wurden nun Frauen erpresst, damit sie nicht nach ihrem ech­ten Eigeninteresse leben konn­ten – und heute werden gerade auch Mäd­chen zu einer Scheinmoral der Leib­feindlichkeit er­zogen und dann wird ihnen et­was von „sexu­eller Selbst­be­stimmung“ einge­redet. Das ist zwar nicht so bru­tal wie das Verfahren vor 2000 Jahren, doch die frau­en­feind­liche Ein­stel­lung ist heute immer noch dieselbe.

Denn wenn von „sexueller Selbst­be­stim­mung“ geredet wird und wenn gleichzeitig jede selbst­bewusste und auch harmlose Alternative verboten ist oder zu­min­dest als etwas Schlechtes hinge­stellt wird, dann geht es doch gar nicht um eine Wahlfrei­heit und damit um eine echte „sexuel­le Selbstbestim­mung“: Denn dann werden die Mädchen doch gera­de­zu in „alles“ hineingetrieben, so wie „man“ es will, und nicht ent­sprechend ihrem echten Eigen­intere­sse! Siehe die Kurzfassung und das Projekt für Kinder!


10. Und hier die kurzen und die ausführlicheren Fassungen in anderen Sprachen

Summary of the concept: Introduction / Einführung + Preface + Alternative tip for young people: Don't consume different sexualities, but cultivate them! + More detailed version

Résumé du concept: Introduction / Einführung + Préface + Conseil alternatif pour les jeunes : Ne pas consom­mer la sexualité différente, mais la cultiver ! + Version plus détaillée

Podsumowanie koncepcji: Wprowadzenie / Einführung + Przedmowa + Alternatywna rada dla młodych ludzi: Nie konsumuj różnych seksualności, ale je kultywuj! + Bardziej szczegółowa wersja

Samenvatting van het concept: Inleiding / Einführung + Voorwoord + Alternatieve tip voor jongeren: consumeer verschillende seksualiteiten niet, maar cultiveer ze! + Uitgebreidere versie

Versão curta do conceito: Introdução / Einführung + Prefácio + Dica alternativa para os jovens: Não consumam as diferentes sexualidades, mas cultivem-nas! + Versão mais pormenorizada

Sintesi del concetto: Introduzione / Einführung + Prefazione + Un consiglio alternativo per i giovani: non consumare le diverse sessualità, ma coltivarle! + Versione più dettagliata

Resumen del concepto: Introducción / Einführung + Prefacio + Consejo alternativo para los jóvenes: ¡No con­su­man sexualidades diferentes, sino cultívenlas! + Versión más detallada

Ungarisch. Koncepció rövid változata: Bevezetés / Einführung + Előszó + Ne fogyasszátok a különböző szexualitásokat, hanem műveljétek őket! + Részletes változat szükség szerint

Türkisch. Konseptin kısa versiyonu: Giriş / Einführung + Süreç içinde + Farklı cinsellikleri tüketmeyin, onları geliştirin! + Gerektiği gibi ayrıntılı versiyon

Arabisch. النصيحةالبديلةللشباب + Einführung / الطريق الأوسط : لا تستهلكوا الحياة الجنسية المختلفة، بل ازرعوها! + مقدمة / Vorwort + ن خة مختصرة من المفهوم / Kurzfassung

Hebräisch. טיפ חלופי לצעירים + Einführung / הנתיב האמצעי אל תצרכו מיניות שונה, אלא תטפחו אותה + הקדמה / Vorwort + גרסה קצרה של הרעיון / Kurzfassung

Chinesisch. 给年轻人的另类建议:不要消费不同的性欲,而是培养它! 简介 / Einführung + 前 言 / Vorwort + 概念 简版 / Kurzfassung

Vietnamesischb>. Lời khuyên thay thế dành cho giới trẻ: Đừng tiêu thụ tình dục khác biệt mà hãy trau dồi nó! Mở đầu / Einführung + Lời nói đầu / Vorwort + Phiên bản ngắn của khái niệm / Kurzfassung

Russisch. Введение / Einführung

Togo - Ewe. Ŋgɔdonya / Einführung

Iran - Persisch. Einführung / مسیر میانه: حمام کردن عاشقانه در ماه!

Indonesisch. Kiat alternatif bagi kaum muda: Jangan konsumsi seksualitas yang berbeda, tapi kembangkan! Pendahuluan / Einführung + Kata pengantar / Vorwort + Versi pendek / Kurzfassung

Thailändisch. ความกังวลของพระเยซูที่แท้จริงที่มีต่อคนหนุ่ม สาว ได้ถูกส่งต่อมาสู่ยุคปัจจุบันของเรา: ไม่ใช่เพื่อบริโภคความหลากหลายทางเพศ แต่เพื่อปลูกฝังมัน! + คำ นำ / Vorwort + เวอร์ชั่น สั้น / Kurzfassung


Flyer hierzu auf deutsch, englisch, französisch, kroatisch, spanisch.

Weitere Kurzfassungen (executive summaries) sind noch in Bearbeitung: ukrainisch.


11. Und noch etwas mehr

1. Am sinnvollsten ist vielleicht als Einstieg die KURZFASSUNG (oder als pdf-Datei), in der zunächst der wirkliche Je­sus rekonstruiert wird - vor allem aus Büchern, die - mal was anderes! - ausgesprochen glaubens­feind­lich sind. In der Anlage 2 dann die Umsetzung in die Praxis: Ich habe erlebt, wie ge­ra­de Mädchen, die einen wirklich emanzipierten Eindruck machen, begeistert sind – so richtig mit leuch­ten­den Augen –, als ich ihnen davon erzählt habe, was ich über die optimale echte Emanzipation hier geschrieben habe.

2. Das Gesamtkonzept ist in der Broschüre JESUSIDEOLOGIE.

3. Der Sündenfall als Missbrauch der Sexualität - Überwindung der Erbsündenideologie. Und auch hier: Mal was anderes!

4. Übersetzungen in andere Sprachen und MEHR

5. Forum - zunächst mit dem Schriftwechsel mit einem traditionellen katholischen Theologen und dann mit dem Mailwechsel mit einer Mutter, die sich um ihre heranwachsende Tochter sorgt (und die durch ihre dauernde „Meckerei“ phantastisch zu einem alter­nativen Konzept einer (Sexual-)Moralerziehung beige­tragen hat).

6. Eine merkwürdige Diskrepanz: Immer wieder treffe ich auf Mädchen (und auch auf Jun­gen), die offensichtlich von dem Konzept begeistert sind, doch bei Erwachsenen (ganz gleich ob kirchlich oder antikirchlich, ob reli­giös oder antireligiös, außer bei den meis­ten Eltern) stoße ich damit auf Be­ton, die wollen „so etwas“ ganz offensichtlich einfach nicht für die jungen Leute.

Dabei entspricht die Sexualmoral, für die ich mich engagiere, doch eigentlich genau der Lehre der Kirche - und dazu auch noch der Vernunft!

7. Und was hat das Glaubenskonzept nach dem wirk­lichen Je­sus mit dem Frieden zu tun? Sehr viel!


Zum Verfasser: Ich bin Diplomtheologe (kath.) und Berufsschulreligionslehrer i.R. Die Webseite ist sozusagen die Fortsetzung meines Religionsunterrichts, denn leider kamen ganz wichtige Informationen und damit auch Erkenntnisse, die den Unterricht entscheidend verbessert hätten, erst nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Und da ich ein Gehalt für meinen Unterricht bekommen habe, gehören also die Ergänzungen und Verbeserungen auch noch zu meinem Unterricht, daher stelle ich sie hier kostenfrei zu Verfügung. Ich freue mich auch auf Kontakte.

Und damit Sie mal einen Einblick erhalten, was der Autor der Website sonst noch so treibt, hier ein Überblick über seine Reisen in (fast) alle Welt.

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