Jesuskonzept ohne Plagiate aus antiken Mythologien (Basislexikon: kritisch-kompetent-konstruktiv)

www.michael-preuschoff.de


AUF ZUR ÜBERWINDUNG DER "VOGEL-STRAUSS-THEOLOGIE" - HIN ZU EINER THEOLOGIE NACH DEM WIRKLICHEN JESUS!

(Anmerkung zum "Vogel Strauß": Die Redewendung "den Kopf wie ein Vogel-Strauß in den Sand stecken", meint "eine unbequeme Wirklichkeit oder gar eine Gefahr nicht wahr nehmen wollen" – mehr dazu unter google.)

Bei näherem Hinsehen ist unsere Religion eine ge­nia­le oder auch raffi­nierte „Plagiate-Religion
– es gibt ein­fach zu viele Pa­ral­le­len zu den an­tiken Reli­gionen von Ost­asien und Ägypten bis Athen und Rom, so dass sie selbst eine solche typische spätan­tike (Mysterien-) Reli­gion ist: Jung­frau­en­ge­burten, Flucht nach Ägypten, Got­tes­sohn­schaf­ten, Er­löserfunktion, Wunder, Göt­ter­kreu­zi­gun­gen, Totener­we­ckungen und Auf­erste­hun­gen, Him­mel­fahr­ten, Drei-Kö­nige-Ge­schich­ten, Op­fertodideologie, Abend­mahls­fei­ern mit Brot und Wein (später kamen auch noch die Drei­fal­tig­keits­kon­struk­tio­n und die Got­tes­mut­terver­ehrung hinzu) – das sind doch al­les die ty­pischen Ge­schichten aus den hei­dni­schen Religionen. Was für Zu­fäl­le, dass die­se wun­dersa­men bis absonderlichen Ge­schichten alle auch bei Jesus geschehen sind bzw. dass sie zur christ­li­chen Lehre gehö­ren! So vie­le Zufälle gibt’s doch ein­fach nicht – nach jeglicher Wahrscheinlichkeitsrechnung! Hier wurde also offen­sicht­lich ganz be­wusst – zu­mindest zunächst und von wem und warum auch im­mer – eine neue „Uni­ver­sal­reli­gion“ mit einer Kunstfigur an der Spitze kon­stru­iert. Nur mit dem echten Jesus hat die – ab­ge­sehen von der Kreuzi­gung, denn für die gibt es gute Ar­gu­men­te – außer dem Namen nichts oder zumindest nicht viel zu tun.“

Hier ein apartes Bild zu der alten Geschichte, wie ein Gott mit einer Irdi­schen Gotteskinder zeugt (leider kann ich nicht den Namen des Malers finden):

Leda und der Schwan

Leda und der Schwan, ein Beispiel für einen Mythos der Antike, der - natürlich in abgewandelter Form - in unseren christlichen Glauben eingeschleust wurde: Hier geht es um die Erzählung, wie der oberste der griechischen Götter Zeus als Schwan verkleidet (als Gott ist er ja allmächtig und kann sich also auch in so einen Vogel verwan­deln) mit ei­ner irdischen Frau Gotteskinder zeugt (weil Zeus ja als Schwan kam, hatte Leda zwei Eier geboren, aus denen schließlich als Gottestochter die schöne Helena und als Zwillinge die zwei Gottessöhne Castor und Pollux schlüpf­ten).

Das alles dürfte sich inzwischen auch bis zu unseren Theologen herumgespro­chen haben. Nicht zuletzt kenne ich etwa von einer Fort­bildung des Bistums Aachen mit einem Professor der theologischen Fakultät der Technischen Hochschule Aachen die These, dass das Abendmahl Jesu höchstwahrscheinlich nie stattgefunden hat.

Doch das alles wird den christlichen Kirchen weitestgehend verdrängt, das wird einfach nicht wahrgenommen.
Ganz offensichtlich wollen die Theologen und sonstigen Kirchenleute von den Plagiaten im Neuen Testament der Bibel einfach nichts wissen, also stecken sie ihre Köpfe wie die Vogel-Strauße in den Sand und machen weiter wie bisher, als ob sie das alles nichts anginge. Wenn das nicht im höchsten Maße würdelos-unwissenschaftlich ist. Denn es ginge auch anders! Natürlich muss man erst einmal drauf kommen, also hier:

Ich bin nun durch meine Kontakte mit der Halbwelt (allerdings nicht direkte Kontakte, son­dern nur welche um die Ecke!) auf einen völlig anderen Jesus gestoßen, der absolut keine Kunstfigur ist und bei dem man den Kopf nun wirklich nicht in den Sand zu stecken braucht! Und zwar geht es bei der Sün­derin­er­zä­h­lung im Johannesevangeli­um (Kap. 8) weder um eine Ver­gebung noch um ei­ne Ba­ga­tellisierung des­sen, was die Frau getan hat­te, sondern es han­delt sich hier ein­deutig um die Bestrafungs­ge­schichte aus dem Pro­sti­tu­tions­mi­lieu. Es ging also nicht darum, dass diese Frau „gesün­digt“ hatte, son­dern sie hatte sich nicht so verhalten, wie ihre "Beschüt­zer" (oder bes­ser Zu­hälter) es woll­ten, und dafür muss­te sie also be­straft werden – auch zur Warnung für die anderen Frauen, falls sie mal Sperenzchen ma­chen woll­ten. Und sol­che Zu­sammen­hänge hatte dieser Je­sus, der ja, was inzwi­schen auch Theo­lo­gen ak­zep­tieren, mit Prosti­tuierten befreun­d­et war, offen­sicht­lich durch­schaut und sich wohl gegen die „miesen Männer“ in diesem Fall und auch sonst in öf­fent­lichen Entlarvungen und Anklagen enga­giert („gegen die Sün­de, gegen die Heuch­ler, für die <wirkliche> Lie­be“, wo­raus dann später fromme Predigten ge­macht wur­den), und dafür musste er schließlich sterben. 

Natürlich wollten die Anhänger Jesu nach seinem Tod in seinem Sinn wei­ter machen und hatten auch damit angefangen. Doch waren die „miesen Männer“ nicht untätig und haben ihre Leute unter die Anhänger Jesu eingeschleust – und die haben diese Göttergeschichten dem Jesus ange­dichtet und so die Erinnerung an den wirklichen Jesus ziemlich komplett verfälscht. Da­her also alle diese Göttergeschichten im Neuen Testament!


Der Maler Lucas Cranach d. Ä. hat offfensichtlich diesen Hintergrund sehr gut erkannt, jedenfalls so wie er das Bild "Jesus und die Sünderin" nach der gleichnamigen Erzählung im Johannesevangelium gemalt hat:


Lucas Cranach, Sünderin


Wenn ich das Bild „Jesus und die Sünderin“ richtig interpre­tiere, hat­te der Maler Lu­kas Cranach d. Ä. (1472-1553) dieselb­e Sicht von der Erzäh­lung im Johannese­vangelium wie ich, dass es sich bei der al­so um eine Kriminalg­eschichte han­delt. Ich den­ke, deut­licher kann man es nicht ma­len, wenn man die Möchtege­rnsteiniger für Ver­brecher hält, jedenfalls sehen sie nicht aus wie spie­ßige Moral­apos­tel. Und auch die beiden „weisen älte­ren Herren“ hinten rechts sind doch die typischen hoch­geistigen Theologen und Philoso­phen (und wohl auch die meisten Journa­listen), die immer nur die Oberfläche sehen und gar nicht wissen (wollen), was wirklich gespielt wird. Auf diese Weise können die Ver­brecher immer weiter machen, was und wie sie wollen. Ein faszinierendes Bild! Ich weiß schon, warum ich das habe für mich in Vietnam malen lassen – und vor allem auch ohne die Retu­schie­rungen, die im Laufe der Zeit gemacht wur­den.


Damals wurden nun Frauen erpresst, damit sie nicht nach ihrem ech­ten Eigeninteresse leben konn­ten – und heute werden gerade auch Mäd­chen zu einer Scheinmoral der Leib­feindlichkeit er­zogen und dann wird ihnen et­was von „sexu­eller Selbst­be­stimmung“ einge­redet. Das ist zwar nicht so bru­tal wie das Verfahren vor 2000 Jahren, doch die frau­en­feind­liche Ein­stel­lung ist heute immer noch dieselbe: Denn wenn von „sexueller Selbst­be­stim­mung“ geredet wird und wenn gleichzeitig jede selbst­bewusste und auch harmlose Alternative verboten ist oder zu­min­dest als etwas Schlechtes hinge­stellt wird, dann geht es doch gar nicht um eine Wahlfrei­heit und damit um eine echte „sexuel­le Selbstbestim­mung“: Denn dann werden die Mädchen doch gera­de­zu in „alles“ hineingetrieben, so wie „man“ es will, und nicht ent­sprechend ihrem echten Eigen­intere­sse!

Doch sehen Sie mehr dazu unter:

1. Am sinnvollsten ist vielleicht als Einstieg die KURZFASSUNG , in der zunächst der wirkliche Je­sus rekonstruiert wird - vor allem aus Büchern, die - mal was anderes! - ausgesprochen glaubens­feind­lich sind. In der Anlage 2 dann die Umsetzung in die Praxis: Ich habe erlebt, wie ge­ra­de Mädchen, die einen wirklich emanzipierten Eindruck machen, begeistert sind – so richtig mit leuch­ten­den Augen –, als ich ihnen davon erzählt habe, was ich über die optimale echte Emanzipation hier geschrieben habe.

2. Das Gesamtkonzept ist in der Broschüre JESUSIDEOLOGIE.

3. Der Sündenfall als Missbrauch der Sexualität - Überwindung der Erbsündenideologie. Und auch hier: Mal was anderes!

4. Übersetzungen in andere Sprachen und MEHR

5. Forum
- zunächst mit dem Schriftwechsel mit einem traditionellen katholischen Theologen und dann mit dem Mailwechsel mit einer Mutter, die sich um ihre heranwachsende Tochter sorgt (und die durch ihre dauernde „Meckerei“ phantastisch zu einem alter­nativen Konzept einer (Sexual-)Moralerziehung beige­tragen hat).

6. Eine merkwürdige Diskrepanz: Immer wieder treffe ich auf Mädchen (und auch auf Jun­gen), die offensichtlich von dem Konzept begeistert sind, doch bei Erwachsenen (ganz gleich ob kirchlich oder antikirchlich, ob reli­giös oder antireligiös, außer bei den meis­ten Eltern) stoße ich damit auf Be­ton, die wollen „so etwas“ ganz offensichtlich einfach nicht für die jungen Leute. Dabei entspricht die Sexualmoral, für die ich mich engagiere, doch eigentlich genau der Lehre der Kirche - und dazu auch noch der Vernunft!

7.
Und was hat das Glaubenskonzept nach dem wirk­lichen Je­sus mit dem Frieden zu tun? Sehr viel!

Zum Verfasser: Ich bin Diplomtheologe (kath.) und Berufsschulreligionslehrer i.R. Die Webseite ist sozusagen die Fortsetzung meines Religionsunterrichts, denn leider kamen ganz wichtige Informationen und damit auch Erkenntnisse, die den Unterricht entscheidend verbessert hätten, erst nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Und da ich ein Gehalt für meinen Unterricht bekommen habe, gehören also die Ergänzungen und Verbeserungen auch noch zu meinem Unterricht, daher stelle ich sie hier kostenfrei zu Verfügung. Ich freue mich auch auf Kontakte:




WEITERE INFORMATIONEN UND ANMERKUNGEN ZUM PROJEKT "DER KRIMINALFALL JESUS"


www.michael-preuschoff.de