Männerbild der Website

„Männer sind Schweine“, so beginnt der Refrain eines bekannten aktuellen Hits. Sind sie es wirklich von Natur aus, oder werden sie es?

Als ich noch Lehrer in einer Gewerblichen Schule war, habe ich einmal in einer neuen Klasse, alles etwa 15-16jährige Jungen  –  d.h. ich kannte die Schüler nicht und sie kannten mich nicht - eine anonyme Umfrage gemacht. Und zwar sollten die jungen Leute aufschreiben, was sie unter Glück verstehen.

Das Ergebnis war für mich und für eine Mädchenklasse, denen ich die Antworten vorlegte (sie waren ja anonym), erstaunlich. Abgesehen von zweien, die den „üblichen“ Unsinn geschrieben hatten, „was sie mit Frauen alles an Perversitäten tun würden“, und zweien oder dreien, die schrieben, wie schön es ist, mit dem Vater das Moped zu reparieren usw. (das ist ja auch schön!), war die grundsätzliche Tendenz der übrigen: „Ein nettes Mädchen, aber nicht nur für den Sex, sondern auch für Gespräche, Freundschaft, Kameradschaft...“

Und die Reaktion der Mädchen? Sie sahen verblüfft auf „ihre“ Antwort und auf die der "Nebenfrauen" rechts und links: „Die wollen ja alle heiraten!“

Mich hat dieses Erlebnis in meinem Engagement sehr motiviert: Auch die Männer sind nicht „so“, wie immer gesagt wird, sie wollen eben doch nicht bloß immer nur „das Eine“. Auch scheint nicht zu stimmen, was die angeblich so objektive und zuverlässige Wissenschaft sagt, dass Männer kein Interesse an einer festen Gemeinschaft mit einer Frau hätten, sondern immer nur darauf aus seien, ihre Gene „möglichst weit zu verstreuen“...  Unsere christlich-jüdische Religion hat also mit ihrer These vermutlich recht, dass wir alle, und eben auch die Männer, auf echte Einehe (also auf Monogamie) angelegt sind.

Nur: Was sollen die jungen Leute machen, wenn sie in eine Gesellschaft hineingeboren werden, in der diese Einehe nicht verwirklicht ist, wo diese Einehe aus irgendeiner Tradition, die nun einmal „eingerissen“ ist, mit den Füßen getreten wird? Und wenn diese wirkliche Einehe auch in unserer christlich-jüdischen Religion nicht mehr in Mode ist, so dass sich auch hier niemand mehr so dafür einsetzt, dass die jungen Leute von heute danach leben können? Was bleibt ihnen anderes übrig, als da mitzumachen, wenn sie nicht „asozial“ werden wollen?

Das heißt aber nicht, dass es nicht auch anders geht – wir müssen nur damit beginnen. Diese Website versucht, neue Akzente zu setzen!

Und die jungen Männer sollten bedenken: Wer hat denn von der „Freizügigkeit“ (auf deutsch: "Rumbumserei") heute das meiste Interesse? Doch nicht die Vernünftigen, die Anständigen, die sich nach harmonischen Partnerschaften mit Mädchen sehnen, wie sie in meiner anonymen Umfrage anklang. Es ist doch so, dass da die kaputten Typen, die Jungfrauenknacker, die Verantwortungslosen genau dabei „absahnen“ – und sie selbst dann dazu gut genug sind, mit dem klar zu kommen, was das Ergebnis ist. Ein einfacher „Aufstand der Anständigen“ hilft da nicht – sich für eine Verhaltensänderung ganz allgemein einsetzen – durch Nachdenken, Diskutieren und „Andersmachen“! Diese Website will dafür eine Hilfe sein, indem konkrete Empfehlungen gegeben werden.

Schaut doch mal in die Empfehlungen zur Phase der Ästhetik, zur Enthaltsamkeit und zur Nacktheit! Diskutiert mit Mädchen darüber! Die Vernünftigen haben doch dieselben Interessen wir Ihr! Und die anderen – können Euch doch egal sein...

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)