AKTUELLES IM ZUSAMMENHANG MIT DER KREISGEMEINSCHAFT BRAUNSBERG (OSTPREUSSEN)

Das Kreistreffen am ersten Oktoberwochenende 2025 in Münster in der Johanniterakademie hat stattgefunden! Leider mit nur wenigen Teilnehmern ...

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VERANSTALTUNGEN

Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung Lüneburg


nächste Veranstaltungen:


The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)

Kuratoren-Führung durch die Sonderausstellung „The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)“

Sonntag, 5. Juli 2026, 14:00 Uhr, 2,50 € (zzgl. Museumseintritt)

Holger Trülzsch realisierte zusammen und mit Vera Lehndorff in den 1970er und 1980er Jahren unterschiedliche Foto-Projekte, in deren Mittelpunkt die Inszenierung und künstlerische Verfremdung ihres Körpers mittels Bodypainting stand. Sie sind damit frühe Pioniere der Kunst der Körperbemalung. Ihre Werke wurden bereits in den renommiertesten Museen in den USA und Europa gezeigt, unter anderem in New York, Paris und Mailand.

In seiner Führung durch die Sonderausstellung gibt der Kurator Jan Rüttinger einen Einblick in das Werk und die Arbeitsweise des Künstlerduos.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.

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Die Adelsfamilie Lehndorff in Steinort

Vortrag von Dr. Gaby Huch, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Mittwoch, 24. Juni 2026, 14:30 Uhr, Eintritt: 6 €

Die Grafen von Lehndorff sind untrennbar mit Schloss Steinort in Masuren verbunden – einem Ort, an dem die Familie seit mehr als 500 Jahren ansässig war. Auf Basis des Familienarchivs und zahlreicher Bilddokumente zeichnet der Vortrag die bewegte Geschichte der Adelsfamilie bis zum Jahr 1945 nach. Im Mittelpunkt stehen dabei faszinierende Persönlichkeiten, die das Schicksal der Region und Preußens prägten: eine verwitwete Gräfin, die sich ein Schloss baut; ein Tagebuch schreibender Kammerherr und Zeitgenosse der legendären Königin Luise; ein Militär, der bei dem Agrarreformer Albrecht Daniel Thaer Landwirtschaft studiert; ein angesehener Generaladjutant der preußischen Kaiser; der Eisenbahnenthusiast Carl Meinhard und sein Sohn, der legendäre Carol; die 1939 geborene Vera, die später als Veruschka Weltruhm erlangte – aber auch der am Hitler-Attentat beteiligte und 1944 in Plötzensee hingerichtete Heinrich Lehndorff. Die Lebenswege dieser Familienmitglieder werden mit der Geschichte des Schlosses und des Gutes Steinort verknüpft.

Gaby Huch (geb. 1963) ist Historikerin und arbeitet auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Quellenedition mit dem Fokus auf preußischer Geschichte. Ihr 2025 erschienenes Buch „Die Adelsfamilie Lehndorff in Steinort. Eine Studie zu ostpreußischen Lebenswelten vom 18. bis ins 20. Jahrhundert“ ist Ergebnis von zwei Forschungsprojekten zu adligen und bäuerlichen Lebenswelten an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.


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Ausstellungen und Veranstaltungen im Juli 2026

Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 18.00 Uhr
Das gilt auch für das angrenzende Brauereimuseum Lüneburg.

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A) Ausstellungen – Juli 2026

Das neue Kant-Museum im Ostpreußischen Landesmuseum

Seit März 2026 zeigt das Kant-Museum die erste Dauerausstellung in der Bundesrepublik Deutschland zu Immanuel Kant, dem revolutionären Denker der Aufklärung. Einzigartige Objekte zeigen den Menschen Kant; im Zentrum stehen aber seine Ideen und ihr Einfluss auf unsere heutige Welt.

Die Ausstellung macht seine Philosophie durch Inszenierungen und interaktive Stationen einem breiten Publikum zugänglich und regt – ganz im Sinne Kants – zum „Selberdenken" an. Entdecken Sie die Welt des großen Aufklärers aus Königsberg.

Nach einem biographischen Einstieg gliedert sich die Ausstellung in drei große Bereiche: Erkenntnis, Moral und Politik – immer mit Bezug zur Gegenwart. Wo sind die Grenzen unserer Erkenntnis und Freiheit im Zeichen von Künstlicher Intelligenz? Bietet der Kategorische Imperativ Antworten auf die Herausforderungen auch künftiger Generationen, etwa im Klimawandel? Welche Ideen von Kant haben sich in Grundgesetz, EU und UNO niedergeschlagen? Immer wieder wird gefragt: Wie wirkt Kants Denken heute? Wie können wir ihn kritisch weiterdenken? Erkunden Sie die Vielfalt der einzelnen Stationen und wählen Sie Ihren Fokus

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25. April bis 18. Oktober 2026 (Sonderausstellung)
The Seen and the Unseen.
Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)

In Kooperation mit Holger Trülzsch, Fotograf und künstlerischer Weggefährte von Vera Lehndorff, präsentiert das Ostpreußisches Landesmuseum eine Sonderausstellung ausgewählter, als fotografische Performances konzipierte Bodypainting-Fotografien.

Vera Lehndorff wurde 1939 in Königsberg geboren und wuchs auf Schloss Steinort auf. Ihr Vater war als Gutsherr in das Attentat vom 20. Juli 1944 involviert und wurde im Herbst desselben Jahres von den Nationalsozialisten hingerichtet. In den 1960er-Jahren wurde sie als Fotomodell entdeckt und erlangte unter dem Namen „Veruschka“ internationale Berühmtheit. Mit ihrer Rolle im Film „Blow-Up“ von Michelangelo Antonioni etablierte sie sich auch als Schauspielerin. Sie gilt als eine der Ikonen der 1960er- und 1970er-Jahre und als erstes deutsches Supermodel.

Zusammen mit Holger Trülzsch schuf sie in den 1970er und 1980er Jahren unterschiedliche Foto-Projekte, in deren Mittelpunkt die Inszenierung und künstlerische Verfremdung ihres Körpers mittels Bodypainting stand. Sie sind damit frühe Pioniere der Kunst der Körperbemalung. Ihre Werke wurden bereits in den renommiertesten Museen in den USA und Europa gezeigt, unter anderem in New York, Paris und Mailand.

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28. März bis 6. September 2026 (Kabinettausstellung)
Der kleine Herr Jakob. Die Bilderwelten des Hans Jürgen Press

In dieser Kabinettausstellung würdigt das Ostpreußische Landesmuseum den Karikaturisten, Illustrator und Kinderbuchautor Hans-Jürgen Press, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Hans-Jürgen Press wurde in Klein Konopken in Masuren geboren. Ab 1953 arbeitet er für das „Sternchen“, die Kinderbeilage des „Stern“. Dort veröffentlichte er zunächst Suchbilder, Spiel- und Basteltipps sowie kleine Experimente und naturkundliche Beiträge. Große Bekanntheit erlangten „Die Abenteuer der ,schwarzen Hand´“ – Fortsetzungsgeschichten mit Text-Bild-Rätseln – und der „Kleine Herr Jakob“, eine Comicfigur mit Schnauzbart und Melone, die zunächst wortlos, später mit gereimtem Text alltägliche Abenteuer erlebte. Press gilt als einer der Wegbereiter der Wimmelbilder. Seine zahlreichen Werke wurden in über 60 Sprachen übersetzt.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Sohn des Künstlers, Julian Press. Noch nie gezeigte Originalzeichnungen zeigen den Entstehungsprozess der beliebten Figuren und Reihen. Sie werden durch eine Vielzahl von gedruckten Werken ergänzt.

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B) Veranstaltungen – Juli 2026

Donnerstag, 2. Juli 2026, 9 bis 13 Uhr, Kosten: 6,00 €

Die rätselhafte und wimmelige Welt von Hans Jürgen Press – ein interaktiver und kreativer Ferientag

Sommerferientag für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Julian Press:

Wo steckt die Prinzessin? Wer hat eine Wurst geklaut? Und wer war der Täter? In den vielseitigen Wimmelbildern von Hans Jürgen Press stecken eine Fülle kleiner Geschichten und Rätsel. Gemeinsam mit seinem Sohn Julian Press gehen wir den Rätseln auf die Spur und erstellen im Anschluss ein eigenes Wimmelbild.

Die Teilnahmezahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder unter bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

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Sonntag, 5. Juli 2026, 14:00 Uhr, 2,50 € (zzgl. Museumseintritt)

The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)

Öffentliche Sonntagsführung durch die Sonderausstellung mit Kurator Jan Rüttinger.

In der Führung durch die Sonderausstellung wird das Werk des ikonischen Künstlerduos Holger Trülzsch und Vera Lehndorff gewürdigt. Die Bodypainting- und Performance-Arbeiten der beiden gelten bis heute als bedeutender Beitrag zur Body Art sowie zur konzeptuellen und skulpturalen Fotografie. Im Zentrum steht der menschliche Körper Vera Lehndorffs als Bildträger und Ort künstlerischer Transformation.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

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Dienstag, 7. Juli 2026, 14.30 Uhr, Eintritt: 9,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)

Königin Luise und Napoleon Bonaparte

Vortrag von Katja Eichhorn im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“

Katja Eichhorn widmet sich einem der bekanntesten Begegnungsmomente der europäischen Geschichte: dem Aufeinandertreffen zwischen Königin Luise von Preußen und Napoleon Bonaparte am 6. Juli 1807 in Tilsit.

Das Treffen steht symbolisch für die politischen Spannungen der napoleonischen Zeit und für das Zusammentreffen zweier herausragender Persönlichkeiten. Auf der einen Seite Napoleon Bonaparte als mächtigster Mann Europas im frühen 19. Jahrhundert, auf der anderen Seite Königin Luise, die als Identifikationsfigur Preußens und spätere nationale Symbolgestalt in die Geschichte einging. Der Vortrag beleuchtet dieses Zusammentreffen im historischen Kontext.

Im Jubiläumsjahr des 250. Geburtstags von Königin Luise wird zudem ihre Rolle als prägende Symbolfigur ihrer Zeit in den Blick genommen.

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Dienstag 7. Juli 2026, 18.30 Uhr, Eintritt: 6,00 €

Der feine Herr Press – mit Hans Jürgen Press der Natur auf der Spur

Vortrag von Ulrich Störiko-Blume

Ulrich Störiko-Blume widmet sich in seinem Vortrag dem vielseitigen Schaffen des Karikaturisten, Illustrators und Kinderbuchautors Hans Jürgen Press, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Geboren in Masuren und seit 1948 in Hamburg beheimatet, schuf Press bis zu seinem Tod im Jahr 2002 zahlreiche Bücher. Viele davon wurden so erfolgreich, dass sie bis heute als zeitlose Klassiker gelten. Der Vortrag verbindet persönliche Gedanken, Reflexionen und Anekdoten zu Leben und Werk eines Künstlers, dessen Bücher Generationen von Kindern geprägt haben.

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Donnerstag, 9. Juli 2026, 9 bis 13 Uhr, Kosten: 6,00 €

Bodypainting - wenn deine Arme und Hände zu einem Kunstwerk werden

Sommerferientag für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Katja Eichhorn:

Vera Lehndorff war als ‚Veruschka‘ vor 60 Jahren Germany‘s first Topmodel und eine Pionierin des Bodypaintings (Körperbemalung). Bei diesem Programm könnt ihr euch im künstlerischen Bemalen von Gesicht, Händen und Armen nach Vorlagen und mit Hilfe der Mitarbeitenden ausprobieren.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder unter bildung@ol-lg.de  ist erforderlich.

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Donnerstag, 9. Juli 2026, 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!

Verborgene Schätze der Erde

Kinderclub für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Joanna Margner

Wie ist unser Planet Erde aufgebaut? Warum schützt uns die Atmosphäre? Die Kinder gehen auf Schatzsuche und erforschen faszinierende Naturschätze wie funkelnde Edelsteine und geheimnisvolle Kristalle. Anschließend können sie ihre eigene Forscherkarte basteln.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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Dienstag, 21. Juli 2026, 14.30 Uhr, Eintritt: 9,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)

Die Königsberger Silberbibliothek

Vortrag von Dr. Jörn Barfod im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“

Zu den ungewöhnlichsten Schätzen der Königsberger Staats- und Universitätsbibliothek gehörte bis 1945 die „Silberbibliothek“ Herzog Albrechts. Diese Sammlung von 20 Buchbänden, die völlig in Silber eingebunden waren, stellte aus ihrer Zeit in der Mitte des 16. Jahrhunderts einen für Deutschland einzigartigen Bestand dar. Seit ihrer richtigen Entdeckung kurz vor 1900 war die Silberbibliothek eine der hervorragenden Sehenswürdigkeiten in Königsberg.

Die zumeist von Königsberger Goldschmieden gearbeiteten Silberplatten sind die wichtigsten Zeugnisse der ostpreußischen Goldschmiedekunst des 16. Jahrhunderts. Dr. Jörn Barfod stellt die Silberbibliothek in ausgewählten Beispielen vor und bringt sie in den Zusammenhang der zeitgleichen Königsberger Werke.

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Donnerstag, 23. Juli, 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!

Tiere des Meeres

Kinderclub für Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Joanna Margner:

Bei diesem Programm erfahren die Kinder wie die Ostsee nach der Eiszeit entstanden ist und welche erstaunlichen Tiere und Pflanzen heute in ihr leben. Anschließend werden im Atelier eigene bunte Ostsee-Dioramen gestaltet und die Unterwasserwelt mit Fantasie zum Leben erweckt.

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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C) Ausblick August 2026
Sonntag, 2. August 2026, 14.00 Uhr, 2,50 € (zzgl. Museumseintritt)

Kant verstehen

Öffentliche Sonntagsführung mit Katja Eichhorn durch das neue Kant-Museum

Die Führung durch das Kant-Museum stellt die philosophischen Werke Kants vor. In dieser Führung geht es um Kants Schrift zum ewigen Frieden, seine Erkenntnistheorie und die Moral. Seine zentralen Ideen von Aufklärung, Vernunft und Frieden sind bis heute relevant. Anhand der Architektur der Erkenntnis und weiterer Exponate des Museums werden seine philosophischen Ideen erläutert.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

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Dienstag, 4. August 2026, 14.30 Uhr, Eintritt: 9,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)

Alltag in Ostpreußen – Eine Führung zu den ethnografischen Schätzen des Ostpreußischen Landesmuseums

In diesem Museum Erleben widmet sich Hannah Janowitz der Lebenswelt der Menschen in Ostpreußen. Wodurch wurden die Region und ihre Bewohnerinnen und Bewohner besonders geprägt? Wie lebten die Fischer am Haff? Wie die vielen Beschäftigten in der Landwirtschaft? In einer Führung zu den ethnografischen Objekten im Museum geht sie diesen Fragen nach und zeigt mit dem Blick auf die kleinen Dinge des täglichen Lebens Facetten der ostpreußischen Alltagskultur. 

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Unsere digitalen Angebote

Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern auf digitalem Weg unsere Ausstellungen und Sammlungen näherbringen. Immer aktuell sind Sie mit unserem Newsletter, der die neuesten Veranstaltungen listet. Auf unserem YouTube-Kanal werden Videos gezeigt, in denen für Ostpreußen und das Baltikum wichtige Bücher, Zeitmarken, Highlights unserer Sammlung oder Ausstellungen vorgestellt werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Online-Führungen zu unterschiedlichen Themen zu buchen.

Neuigkeiten und interessante Informationen werden regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram gepostet. In unserem „Blog“, dem Kulturtagebuch, berichten wir über Projekte, Vortragsabende, Tagungen, Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und besondere Sammlungsstücke.

Ein Blick darauf lohnt sich!

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung

Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Tel. +49 (0)4131 759950

E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Öffnungszeiten Di – So 10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei!

Alle Führungen, auch die Sonntagsführungen, haben eine festgelegte Gruppengröße. Sie sind nur mit Anmeldung über unsere Website oder Tel. 04131 759950 möglich.
Kindergeburtstage können mit max. 12 Kindern und 1-2 erwachsenen Personen durchgeführt werden.

Nichts mehr verpassen? Abonnieren Sie unseren Newsletter unter www.ostpreussisches-landesmuseum.de/newsletter/

Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram oder YouTube!

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

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Netze knüpfen

Kinderclub mit Iwona Krüger

Donnerstag, 28. Mai 2026, von 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!

Das alte Handwerk des Netze-knüpfens gibt es schon seit Jahrtausenden. Menschen, die am Wasser lebten, wie im seenreichen Ostpreußen, konnten damit Fische fangen und so ihre Ernährung und Existenz sichern. In der Dauerausstellung suchen wir nach Ideen für unsere Netze, die wir auf unsere Art und Weise interpretieren und anschließend knüpfen wollen

Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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Programmübersicht:

Führung: Kant entdecken

um 11.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr

Wer war Immanuel Kant? Die Führung durch das Kant-Museum stellt den Philosophen als Menschen vor und öffnet einen Zugang zu seiner Gedankenwelt. Wie wurde der Handwerkersohn zum weltberühmten Philosophen? Einzigartige Objekte vermitteln einen Eindruck von seinem Alltag in Königsberg. Seine zentralen Ideen wie der kategorische Imperativ und seine Konzeption für einen dauerhaften Frieden haben nichts von ihrer Aktualität verloren.

Tauchen Sie schließlich ein in die Welt des Bierbrauens. Die Führung präsentiert Ihnen die Geschichte des Bieres und Brauens in der Hansestadt Lüneburg, mit besonderem Schwerpunkt auf der Lüneburger Kronenbrauerei. In deren historischem Sudhaus, in dem heute das Brauereimuseum untergebracht ist, können alle wichtigen Prozesse des Brauens und die damit verbundene kulturgeschichtliche Bedeutung in der Stadt von „Salz und Malz“ erfasst werden.

Kinderprogramm: Philosophie für Kinder

von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Was ist Glück? Was bedeutet Freundschaft? In unserem kreativen Kinderprogramm entdecken Kinder spielerisch erste philosophische Ideen und lernen auch Immanuel Kant kindgerecht kennen. Mit einem kleinen Quiz und dem Gestalten von Freundschaftsarmbändern können Kinder selbst aktiv und kreativ werden!

 

 

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Neue Kabinettausstellung:

Der kleine Herr Jakob – die Bilderwelt des Hans Jürgen Press

28. März 2026 bis 16. August 2026

Ausstellungseröffnung: Freitag, 27. März 2026, 18.30 Uhr, Eintritt frei!


In dieser Kabinettausstellung würdigt das Ostpreußische Landesmuseum den Karikaturisten, Illustrator und Kinderbuchautor Hans Jürgen Press, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Hans Jürgen Press wurde in Klein Konopken in Masuren geboren. Ab 1953 arbeitet er für das „sternchen“, die Kinderbeilage des „stern“. Dort veröffentlichte er zunächst Suchbilder, Spiel- und Basteltipps sowie kleine Experimente und naturkundliche Beiträge. Große Bekanntheit erlangten „Die Abenteuer der ‚schwarzen hand‘“ – Fortsetzungsgeschichten mit Text-Bild-Rätseln – und der „Kleine Herr Jakob“ – eine Comicfigur mit Schnauzbart und Melone, die zunächst wortlos, später mit gereimtem Text alltägliche Abenteuer erlebte. Press gilt als einer der Wegbereiter der Wimmelbilder. Seine zahlreichen Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Sohn des Künstlers, Julian Press. Erstmals werden bislang unveröffentlichte Originalzeichnungen gezeigt, die Einblicke in den Entstehungsprozess der beliebten Figuren und Bildgeschichten geben. Interaktive Elemente erlauben auch, die Rätsel selbst auszuprobieren und zu lösen.

Die Ausstellungseröffnung beginnt mit einer Begrüßung durch den Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums, Dr. Joachim Mähnert. Danach führt Julian Press in das Werk seines Vaters ein. Die Kuratorin Hannah Janowitz M. A. wird die Ausstellung im Anschluss eröffnen. Musikalisch wird die Vernissage begleitet durch Kristina Mohr (Saxophon).

Weitere Informationen zum vielfältigen Begleitprogramm können der Website des Museums entnommen werden: www.ol-lg.de

Eine Anmeldung für die Veranstaltungen unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-
Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger
Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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Das Ostpreußische Landesmuseum blickt zurück und gibt einen Ausblick auf die große Kant-Eröffnung 2026:

2025 – ein Jahr, in dem sich das Museum mit großer Energie der Fertigstellung seines großen Kant-Projektes gewidmet hat und zugleich viele Ausstellungen nicht nur in Lüneburg realisiert hat.

Ganze sieben Wechselausstellungen haben wir realisiert, etwa „Winter in Ostpreußen“, aber auch zeitgenössische Kunst aus der europäischen Kulturhauptstadt Tartu (früher Dorpat) oder Fotografien zu Thomas Mann in Nidden vom Königsberger Fotografen Fritz Krauskopf. Erst hier bei uns, danach in Memel, präsentierten wir eine wunderbare Schau über den Memeler Maler Walter Mamat, der nach seiner Flucht aus Ostpreußen in Wittenberg erfolgreich wirkte, nach der Wende zu Unrecht in Vergessenheit geriet. In eindrucksvollen, gut besuchten Abenden mit Lesungen aus Fluchtberichten und Erinnerungen erinnerten wir sowohl an 80 Jahre Flucht über das zugefrorene Haff, als auch an das Massaker von Palmnicken. Mit einer dreiteiligen Reihe von kleinen Videos auf unserem Youtube-Kanal erinnerten wir zudem an 500 Jahre Preußen – die Huldigung von Krakau 1525 durch den ersten Herzog von Preußen, Albrecht.

Wir danken für zahlreiche Unterstützung – Geldspenden, aber auch viel Kulturgut, insbesondere Archivalien, die unser neuer Archivar mit großer Begeisterung entgegengenommen hat und nun verzeichnet. Gerade für das Archiv haben wir wunderbare Nachlässe erhalten, die für die Forschung wichtig sind. Aber denken auch Sie an uns, wenn es um Ihre alten Postkarten, Fotoalben, Familienerinnerungen, Fluchtberichte u.ä. gilt. So wenig aus Ostpreußen wurde gerettet, sorgen Sie dafür, dass Ihre Familiengeschichte nicht entsorgt wird, wenn die Erlebnisgeneration abtritt.

Und wie geht es weiter? Das kommende Jahr steht ganz im Zeichen des 1724 in Königsberg geborenen Philosophen Immanuel Kant. Der „größte Sohn“ Ostpreußens ist der wichtigste Denker der Moderne und bekommt nun endlich eine eigene Dauerausstellung. Die Baumaßnahmen werden wir im Dezember 2025 abschließen, dann wird im Januar die Ausstellung aufgebaut. Im Februar oder März werden wir eröffnen.

Seien Sie gespannt auf einen vielseitigen Blick auf Kant und sein herausragendes Umfeld, weswegen viele vom „Königsberger Jahrhundert“ reden. In der neuen Dauerausstellung als ergänzende Abteilung werden wir aber auch seine Philosophie selbst ausstellen – für Laien verständlich und mit vielen Mitmachmöglichkeiten.Aber natürlich zeigen wir noch mehr. Ein Höhepunkt wird eine Ausstellung zu einer weiteren ostpreußischen Berühmtheit sein: Vera von Lehndorff, in Steinort geboren, die als „Veruschka“ das erste Supermodel wurde und sogar die USA eroberte. Wir widmen ihr fotografische Performances von Holger Trülzsch – fraglos ein Erlebnis. Von den großformatigen Bodypainting-Aufnahmen des Models geht es ins Kleinteilige:

Mit dem „Kleinen Herrn Jakob“ widmen wir uns den grafischen Arbeiten von Hans-Jürgen-Press, 1926 im Kreis Lötzen geboren. Und zum Jahresende gibt es eine Ausstellung zum ebenfalls 1926 geborenen Siegfried Lenz in Kombination mit Volkwin Marg, dem berühmten, 1936 in Königsberg geborenen Architekten: „Zwei Ostpreußen in Hamburg“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung



Jahresprogramm / Ausstellungen 2026

 

ca. März 2026

Das Kant-Museum

Die neue Dauerausstellung zu Immanuel Kant

 

27.3.2026 – 16.8.2026

Der kleine Herr Jakob

Die Bilderwelt des Hans Jürgen Press

Kabinettausstellung

 

24.4.2026 – 18.10.2026

The Seen and Unseen

Die Fotografische Performances von Holger Trülzsch mit Vera von Lehndorff (Veruschka)

Sonderausstellung

 

25.9.2026 – 31.1.2027

„Der Tod ist ständig unter uns“

Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

Kabinettausstellung

 

6.11.2026 – 8.11.2026

Museumsmarkt. Tradition trifft Modernes

 

27.11.2026 – 4.4.2027

Siegfried Lenz und Volkwin Marg

Zwei Ostpreußen in Hamburg

Sonderausstellung

 

 

Ausstellungen im Ausland:

19.3.2026 – 31.8.2026, Pranas-Domsaitis galerija, Klaipeda (Litauen)

Richard Pfeiffer (1878 – 1962). Der Meister von Heydekrug