AKTUELLES IM ZUSAMMENHANG MIT DER KREISGEMEINSCHAFT BRAUNSBERG (OSTPREUSSEN)


Im Sommer 2022 ist wieder eine Fahrt nch Ostpreußen geplant. Interessenten mögen sich bitte bei der Kreisvertreterin melden.

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Die Website der Gesellschaften der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren: http://docplayer.org/199774450-osterode.html

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung

Ermland und Masuren neu denken – die Stiftung/Kulturgemeinschaft Borussia

Vortrag von Kornelia Kurowska, Allenstein/Olsztyn

Donnerstag, 7. Juli 2022 um 18:30 Uhr

Eintritt: 4,00 €
Masuren, später auch das Ermland, umfassen den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, eines Landstrichs zwischen Weichsel und Memel mit einer bewegten Geschichte. Dort entstand der mächtige Deutschordensstaat, 1525 bildete das Herzogtum Preußen, 1701 zum Königreich erhöht, den Vorläufer der preußischen Provinz Ostpreußen, die mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 bis 1945 die östlichste Provinz in Deutschland war. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen die Deutschen oder wurden vertrieben und Ostpreußen zwischen Polen und der Sowjetunion (ab 1991 Russland und Litauen) aufgeteilt. Die Volksrepublik Polen betrachtete den ihr zugesprochenen südlichen Teil als die „wiedergewonnenen Gebiete“, auf die sie „historische Ansprüche“ habe. Erst die politische Wende 1989 führte zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Man fing an, die Regionalgeschichte neu und unvoreingenommen zu erforschen. Es entstanden vielfältige zivilgesellschaftliche Initiativen, zu denen auch die Stiftung und Kulturgemeinschaft Borussia in Allenstein/Olsztyn gehört. Innerhalb von über 30 Jahren ihrer aktiven Tätigkeit in der Region Ermland/Masuren ist aus einem kleinen Verein eine Institution geworden, die auf viele erfolgreiche grenzüberschreitende Initiativen mit Ost und West zurückblicken kann. Durch die Umsetzung ihrer Ideen des Atlantis des Nordens und kulturellen Nachfolge hat Borussia einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines historischen Bewusstseins und einer gemeinsamen Erinnerung in der Grenzregion und Vermittlung europäischer demokratischer Werte geleistet. Die von Borussia gerettete und restaurierte ehemalige jüdische Bet Tahara, Erich Mendelsohns erstes Bauwerk, die heute als Mendelsohn Haus als Ort des Lernens und Begegnung bekannt ist, steht als Symbol für die Kraft bürgerschaftlichen Engagements und kultureller Kontinuität. 2021 wurde die Allensteiner Kulturgemeinschaft „Borussia“ mit dem Dehio-Kulturpreis ausgezeichnet.
Kornelia Kurowska, geb. in Guttstadt/Dobre Miasto, aufgewachsen in Allenstein. Ihre Großeltern und Eltern beiderseits kamen nach dem Krieg aus den polnischen Ostgebieten nach Ermland/Masuren. Nach dem Abitur am geisteswissenschaftlichen Lyzeum in Allenstein studierte sie Germanistik und Pädagogik an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Thorn/Toruń. Noch als Studentin lernte sie die Kulturgemeinschaft Borussia kennen – seit 1993 ist sie im Verein aktiv – zuerst als Freiwillige, Projektassistentin und -Koordinatorin. Ab 2006 Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Borussia“, seit Juni 2012 Vorstandsvorsitzende der Kulturgemeinschaft „Borussia“ e.V. Gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen hat sie die Renovierung des Mendelsohn Hauses mitgeleitet und gestaltet nun dessen Programmarbeit. Dort leitet sie die Arbeitsbereiche Internationale Kultur- und Bildungsprojekte für Erwachsene und Jugendliche sowie den Internationalen Freiwilligendienst.


Veranstalter: Das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum und der Verein „Freunde Masurens“ e.V.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de

„Neue Heimat Varendorf“ – Das Leben eines Flüchtlingskindes aus Schlesien in der Lüneburger Heide

Vortrag mit Buchvorstellung von Dr. Gerhard Scharf

Mittwoch, 13. Juli 2022, 18.30 Uhr

Eintritt: 5,00 €

„Neue Heimat Varendorf. Die Jahre 1946-1958“ – so lautet der Titel des Buches, das Gerhard Scharf in seinem Abendvortrag vorstellt. Varendorf ist ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide, das für die 1945 von ihrem Hof in Schlesien vertriebene Familie Scharf und den damals 6-jährigen Gerhard für einen Neubeginn steht. Mit „Ehrgeiz und Leistungswillen“, so Scharf, gelang es ihm – dem Flüchtlingskind – das Trauma des Kriegsendes und die Enge der Nachkriegszeit hinter sich zu lassen. Er wird von der Flucht, dem Zusammenleben der Menschen in der Nachkriegszeit und seiner eigenen Jugendzeit als Arbeiterkind sowie Schüler erzählen und dazu Passagen aus seinem neuen Buch vorlesen.

Dr. Gerhard Scharf wurde 1939 im schlesischen Alt-Reichenau geboren. Nach Flucht und Vertreibung gelangte er mit seiner Familie nach Varendorf im Landkreis Uelzen. Nach dem Abitur am Lüneburger Johanneum studierte er auf Lehramt und leitete für 31 Jahre das Gymnasium Oedeme. Als Kommunalpolitiker engagierte er sich seit Mitte der 80er Jahre und wurde in den Rat und den Kreistag Lüneburgs gewählt. Er war zudem mehrfach Bürgermeister der Hansestadt.

Eine Anmeldung unter info@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 ist erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen
Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung
 

Ausstellungen und Veranstaltungen des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung
im August 2022

A) Ausstellungen – August 2022

Noch bis 16. Oktober 2022

Der Elch – Klischee und Wirklichkeit eines Symboltiers

Der größte Hirsch der Welt und ein in Europa sehr beliebtes Wildtier ist der Elch. In der Sonderausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher Spannendes über das Symboltier der Ostpreußen. Seine besondere Geweihform, die große Nase, sein staksiger Gang und die Fähigkeit, sich schon in lichter Vegetation fast unsichtbar zu machen, ließen die Menschen eine besondere Beziehung zum Elch entwickeln. Er war Mythos, eine Verbindung zu den Göttern, beliebtes Motiv in der Kunst, aber auch ein wertvolles Reservoir für Nahrung und Gebrauchsgegenstände. Heute werden Elche durchweg positiv gesehen und zählen zu den am häufigsten in der Werbung eingesetzten Tieren. Ihre natürlichen Lebensräume wurden vom Menschen besiedelt. Die Elche wurden zurückgedrängt und verschwanden fast gänzlich aus Mitteleuropa. Seit einigen Jahren kommen jedoch immer wieder Elche über die Grenzen im Osten und Südosten. Können sie in Deutschland heimisch werden?

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Noch bis 7. August 2022, Kabinettausstellung

Königsberger Rot – Erinnerungsarchäologie
Objektcollagen von Frank Popp (1941-2020)

Mit Malerei begann Frank Popp, geboren 1941 in Königsberg, zunächst sein künstlerisches Werk, wechselte aber bald zur Objektkunst. Das Sammeln und Ordnen wurde dabei immer mehr zu seinem Arbeitsprinzip. Sehr vielen Arbeiten verlieh er zudem eine dokumentarische Aussage. Auf Reisen gesammelte Gegenstände, die er strukturiert zusammenfügte, bezeichnete er als „Reisearchäologie“. Entsprechend formte er auch den Begriff der „Erinnerungsarchäologie“ bei den Objekten, die zu seiner ostpreußischen Familiengeschichte in Beziehung stehen. Die von Popp gestalteten Erinnerungen an seine Herkunft aus Königsberg verbinden sich in dieser Ausstellung mit der Erinnerung an den Künstler selbst, der 2020 in Hannover verstarb.

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B) Veranstaltungen – August 2022

Dienstag, 2. August 2022, 14.30 Uhr, 3,00 € zzgl. ermäßigter Eintritt
(inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)
Polens Untergang – die „Geburtsstunde“ Ostpreußens?
Führung im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“ mit Dr. Joachim Mähnert
Die gemeinsame Historie der Nachbarn und heutigen EU- und NATO-Partner Polen und Deutschland ist vielfach belastet. Dies begann keineswegs erst mit dem Angriffskrieg und millionenfachen Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands ab 1939. Schon im Mittelalter bekriegten sich der „Deutsche Orden“ mit dem Königreich Polen-Litauen. Preußen wiederum war wesentlich an den schon damals rechtlich umstrittenen Teilungen Polens beteiligt, die mit dem Petersburger Vertrag am 5.8.1772, vor genau 250 Jahren, eingeleitet wurden. Damals wurde grob das vormalige polnische „Königliche Polen“ zur preußischen Provinz „Westpreußen“. Das bisherige Herzogtum Preußen nannte man fortan „Ostpreußen.“ Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert führt durch verschiedene Kapitel deutsch/preußisch-polnischer Geschichte.
Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Sonntag, 7. August 2022, 14.30 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Erinnerungsarchäologie im künstlerischen Werk von Frank Popp
Sonntagsführung mit dem Dr. Jörn Barfod
Frank Popp begann sein künstlerisches Werk mit der Malerei und wechselte dann zur Objektkunst. Er sammelt, sortiert, fügt zusammen und lässt Neues entstehen – das ist sein Arbeitsprinzip. Vielen seiner Arbeiten verlieh er eine dokumentarische Aussage. Objekte, die zu seiner ostpreußischen Familiengeschichte in Beziehung stehen, benannte er als „Erinnerungsarchäologie“. Der Kurator, Dr. Jörn Barfod, führt zur Finissage durch die Kabinettausstellung mit Werken des Ausnahmekünstlers aus Königsberg, der 2020 in Hannover verstarb.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

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Donnerstag, 11. August 2022, 15.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei!
Im Garten des Malers – Impressionistische Malerei
Kinderclub mit Jenke Eichhorn
Was ist eigentlich Impressionismus, und woran kann man impressionistisch gemalte Bilder erkennen? Dabei werden die Kinder die Malweise des berühmten französischen Maler Claude Monet kennenlernen und in der Kunstsammlung des Museums auf die Suche nach impressionistischen Bildern gehen. Anschließend kann diese besondere Malweise selbst ausprobiert werden.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 7 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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Dienstag, 16. August 2022, 14.30 Uhr, 3,00 € zzgl. ermäßigter Eintritt
(inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)
Macht, Pracht und Intrigen – die Karriere des Zarinnen-Günstlings Ernst Johann von Biron (1690 – 1772), Herzog von Kurland und Semgallen
Vortrag von Dr. Eike Eckert
Vor 350 Jahren verstarb Ernst Johann von Biron, seit 1737 Herzog von Kurland und Semgallen. Als Günstling der Zarin Anna Ivanovna lenkte er für ein Jahrzehnt die Regierungsgeschäfte Russlands. Der als ehrgeizig und habgierig dargestellte Biron schuf in seinem Herzogtum Prachtbauten wie das Schloss Ruhental/Rundale. Gleichzeitig war er beim russischen Adel verhasst. Als er 1740 als Regent des Russischen Reiches den Gipfel seiner Macht erreichte, wurde er festgenommen und nach Sibirien verbannt. Dr. Eike Eckert beleuchtet die außergewöhnliche Karriere Birons, die mit der Verbannung noch keinesfalls beendet war.
Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Mittwoch, 24. August 2022 um 18.30 Uhr, Eintritt: 5,00 €
Ein Schuster aus Tilsit und ein falscher Hauptmann in Köpenick.
Zum 100. Todestag von Wilhelm Voigt (1849–1922)
Vortrag von Prof. Dr. Winfrid Halder, Direktor der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf und Dr. Katja Schlenker, Kuratorin der Stiftung.
Der 1849 im ostpreußischen Tilsit geborene Voigt kam schon als Heranwachsender wegen Diebstahls, Raub, Urkundenfälschung und anderen Delikten mit dem Gesetz in Konflikt. Ein besonderer »Coup« hat dem straffälligen Schuster aus Ostpreußen als falscher »Hauptmann von Köpenick« eine Art Unsterblichkeit verschafft.
Voigt hatte sich eine Hauptmannsuniform besorgt und diese am 16. Oktober 1906 angelegt, woraufhin eine ihm zufällig begegnende kleine Formation von Soldaten sofort seinen Befehlen folgte. Mit seinen »Untergebenen« besetzte er das Rathaus von Köpenick, stellte den Bürgermeister unter Arrest und entschwand mit der Stadtkasse. Als Voigt Tage später verhaftet wurde, war er schon eine Berühmtheit. Kaiser Wilhelm II., der prächtige Uniformen liebte, zeigte Humor und begnadigte Voigt. Danach lebte der »Hauptmann« nicht schlecht von der Vermarktung seiner Geschichte. Aus der hat Carl Zuckmayer 1931 eines der erfolgreichsten deutschen Theaterstücke des
20. Jahrhunderts gemacht.
Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de ist erforderlich.

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Donnerstag, 25. August 2022, 15.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei!
Das Meer in der Kunst
Kinderclub mit Jenke Eichhorn
Passend zum Sommer beschäftigen sich die Kinder mit dem Meer in der Kunst. Dazu gehen sie in die Kunstabteilung des Museums und entdecken, wie unterschiedlich die Künstler das Meer dargestellt haben. Besonders interessant wird die Suche nach dem Horizont. Wo endet das Meer, und wo beginnt der Himmel und wo die Erde. Danach werden eigene wunderschöne Meeresbilder in verschiedenen Techniken gemalt.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von 7 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.

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Samstag, 27. August. 2022, Beginn: 11 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden),
Elch-Besuch im Wildpark Lüneburger Heide
mit Dr. Christoph Hinkelmann und Silke Straatman
Treffpunkt: Eingangstor Wildpark 1, 21271 Nindorf-Hanstedt,
info@wild-park.de,
Gebühr: 5,00 € zzgl. 13,00 Eintritt Wildpark,
Eigene Anfahrt oder ab ZOB Lüneburg, Bus 5200, um 9.29 Uhr,
Ankunft Wildpark 10.20 Uhr, Fahrpreis: 5,60 € (3 Ringe)
Lange Beine und ein ausdrucksvoller Kopf sind die Markenzeichen des Elchs, der größten Hirschart der Welt. Elche sind ausdauernde Läufer, hervorragende Schwimmer und Taucher. Sie sind in der Lage, Wasserpflanzen abzuweiden und bis zu sechs Meter tief zu tauchen.
Was die faszinierenden, aber scheuen Tiere so sympathisch macht, erklärt uns bei einer Führung der Kurator Dr. Christoph Hinkelmann, der zusammen mit Silke Straatman die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Wildpark Lüneburger Heide mit seinem in Norddeutschland einzigartigen Weidegelände für Elche begleitet. Um den Tieren täglich frisches Laub anbieten zu können, hat der Wildpark vier Hektar Weidenplantagen angepflanzt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Telefon 04131 75995-0 oder bildung@ol-lg.de erforderlich.

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Sonntag, 28. August 2022, 14.00 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt (Kinder haben freien Eintritt)
Der Sonntags-Elch
Familienführung mit Silke Straatman
Eine interaktive Führung für Groß und Klein bringt den Familien die aktuelle Sonderausstellung „Der Elch – Klischee und Wirklichkeit eines Symboltiers“ näher.
Wer weiß schon, dass Elche gute Schwimmer sind, oder dass sie einmal jährlich ihr Geweih abwerfen? Warum sie das tun, weshalb sie so lange Beine haben und wo die Elche überhaupt leben, das erfahren die Kinder auf dieser gemeinsamen Erkundungstour. Im Anschluss werden kleine Holzelche zum Mitnehmen bemalt.
Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de ist erforderlich.

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29. bis 31. August, tgl. 11.00 bis 17.00 Uhr, Gebühr: 150 € (zzgl. 30 € Materialkosten)
Das Porträt in der Ölmalerei
Sommerakademie für Erwachsene mit der Künstlerin Elena Steinke
Die diesjährige künstlerische Sommerakademie widmet sich dem Thema Ölmalerei und ihrem Potential für die zeitgenössische, künstlerische Praxis. Seit ihrer Entwicklung gilt die Ölmalerei als Königsdisziplin in der bildenden Kunst. Aufgrund ihrer maltechnischen Eigenschaften ist sie von mehreren Künstlergenerationen sehr geschätzt. Die Verwendung von Ölfarben zeigt eine faszinierende, dreidimensionale Wirkung auf der Malfläche. Auf kleinformatigen Bildträgern können die vielfältigen Methoden der Ölmalerei näher kennengelernt und ausprobiert und die Wirkung von ausgewählten Arbeitsschritten auf die Ausdruckskraft des Bildes erforscht werden.
Die Künstlerin Elena Steinke wird die Teilnehmenden in ihren Experimenten mit den Ölfarben begleiten und unterstützen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de erforderlich.

 

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Vorschau auf den September 2022

 

Sonntag, 4. September 2022, 14.00 Uhr, 1,50 € zzgl. Eintritt
Frauenschicksale – (Über-)Leben in der Kriegs- und Nachkriegszeit
Öffentliche Sonntagsführung mit Vera Thiel
Wegen der großen Nachfrage im Frühjahr wird diese Sonntagsführung, die sich mit dem Schicksal von Frauen während des Zweiten Weltkrieges und in den Nachkriegsjahren beschäftigt, ein zweites Mal angeboten.
Es waren Frauen, die vom Vertreibungsschicksal besonders betroffen waren, die während der Flucht häufig extreme körperliche sowie psychische Gewalt erleben mussten und teilweise als Zwangsarbeiterinnen in Arbeitslager verschleppt wurden. Während der Nachkriegszeit mussten viele von ihnen mit ihren Kindern jahrelang in Internierungslagern leben und sich später den außerordentlichen Herausforderungen am Ankunftsort stellen. Die Frauen hatten nicht nur die belastende Situation einer Zwangseinquartierung zu bewältigen, sie mussten sich auch um die Ernährung ihrer Kinder und älteren Angehörigen kümmern.
Anhand einiger interessanter Exponate aus den Bereichen Flucht, Vertreibung und Ankommen wird Vera Thiel explizit auf diese Thematik eingehen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de ist erforderlich.

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Mittwoch, 7. September 2022, 18.30 Uhr, Eintritt: 8,00 € (Kinder/Jugendliche: 6,00 €)
„Heul doch nicht, du lebst ja noch“
Lesung mit der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie
Das neue Jugendbuch von Kirsten Boie erzählt die bewegende Geschichte aus dem zerstörten Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg.
Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Mittendrin leben Traute, Hermann und Jakob. Der nennt sich allerdings Friedrich, denn niemand soll erfahren, dass er Jude ist. Als Hermann ihm dennoch auf die Spur kommt, will er nichts mehr mit Jakob zu tun haben. Schuld, Wahrheit, Angst und Wut sind die zentralen Themen dieses Buchs, dessen jugendliche Hauptfiguren durch die Schrecken des Krieges und der Naziherrschaft miteinander verbunden sind. Und für die es doch immer wieder Lichtblicke gibt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Lünebuch.
Wir bitten daher um Verständnis, dass wir keine Karten-Reservierungen vornehmen können. Tickets zu der Veranstaltung erhalten Sie bei der Buchhandlung Lünebuch, Bardowicker Str. 1, 21335 Lüneburg oder bei der Buchhandlung Hornbostel,
Hauptstraße 6B, 21376 Salzhausen und auf www.lünebuch.de oder www.buchhandlung-hornbostel.de

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Unsere digitalen Angebote

Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern auf digitalem Weg unsere Ausstellungen und Sammlungen näherbringen. Es werden Videos auf unserem YouTube-Kanal gezeigt, in denen Lieblingsstücke, Erlesenes oder Ausstellungsmodule vorgestellt werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Online-Führungen zu unterschiedlichen Themen zu buchen.

Neuigkeiten und interessante Informationen werden regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram gepostet. In unserem „Blog“, dem Kulturtagebuch, berichten wir über Projekte, Vortragsabende, Tagungen, Ferienprogramme, Studienreisen, Praktika und besondere Sammlungsstücke.
Ein Blick darauf lohnt sich!

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Unsere Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Bitte informieren Sie sich über ggf. anfallende Corona-Maßnahmen, die tagesaktuell auf unserer Website veröffentlicht werden oder telefonisch unter 04131 759950 erfragt werden können.
Die Personenzahl bei Veranstaltungen ist begrenzt und eine Anmeldung und Kartenreservierung unter Tel. 04131 759950 oder
info@ol-lg.de erforderlich.

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung

Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Tel. +49 (0)4131 759950, Fax +49(0)4131 7599511

E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Öffnungszeiten: Di – So 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 4,00 €,
ab 17.00 Uhr ermäßigter Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei!

Alle Führungen, auch die Sonntagsführungen, haben eine festgelegte Gruppengröße. Sie sind nur mit Anmeldung und einer Buchung unter bildung@ol-lg.de oder Tel. 04131 759950 möglich.
Kindergeburtstage können mit max. 12 Kindern und 1-2 erwachsenen Personen durchgeführt werden.

Folgen Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/OstpreussischesLandesmuseum
Folgen Sie uns auf Instagram: www.instagram.com/OstpreussischesLandesmuseum

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Anreise

» mit der Bahn: Der Lüneburger Bahnhof liegt fußläufig nur gut 10 Minuten entfernt.
» mit dem Bus: Bushaltestelle „Am Sande“
» mit dem Auto: Der Parkplatz „Theater“ und das Parkhaus „Stadtmitte“ befinden sich in der Nähe (beide kostenpflichtig).
Barrierefreiheit

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Da wir zur Zeit  Probleme haben, in die anderen Seiten unserer Website zu kommen, hier schon einmal die Adresse unserer Kreisvertreterin:

manuela.begett§§§t-online.de

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Gute Nachrichten aus Lüneburg!

Ein Grund zur Freude: Ostpreußens kultureller Reichtum ist bald wieder erlebbar – der Wiedereröffnungstermin des Ostpreußischen Landesmuseums steht!

2015 schloss das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg seine ständige Sammlung, um die fast 30 Jahre alte Präsentation grundlegend zu überarbeiten. Mit neuen, herausragenden Objekten, mit neuen Themen und Fragestellungen sowie einem zeitgemäßen Design soll sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die Faszination für die einst östlichste Provinz Deutschlands nicht erlischt.

Das Museum erhielt inzwischen ein neues Verwaltungsgebäude und ein neues Foyer. Und nun, nachdem die Ausstellung dank zweier Etataufstockungen endlich auch auskömmlich finanziert war, konnte mit Verve an ihren Aufbau herangegangen werden. Einige Medienstationen werden wohl erst in 2019 fertig werden, aber länger wollen und können wir nicht mehr warten. Jetzt steht der Termin: Am 25. August 2018 wird mit einem Festakt für Zuwendungsgeber und Unterstützer die Ausstellung eröffnet, ab Sonntag, dem 26. August öffnen sich die Tore für Groß und Klein, Ostpreußen, Balten und Jedermann!

Und was erwartet Sie? Wie mag eine Ausstellung aussehen, welche die Quadratur des Kreises zur Aufgabe hat? Es gilt, einerseits die Erlebnisgeneration zu begeistern, die schon so viel über ihr geliebtes Ostpreußen wissen, unzählige Male vor Ort waren und sich seit vielen Jahren mit Kultur und Geschichte ihrer verlorenen Heimat beschäftigen. Aus diesem Kreis haben viele beim Aufbau des Museums geholfen, großzügig wertvolles Kulturgut oder auch Geld gespendet und sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt, dass ihr „Land der dunklen Wälder“ nicht vergessen wird. Ihnen allen sei herzlich für die Unterstützung gedankt!

Und andererseits muss die neue Ausstellung auch die Jüngeren begeistern – eine Generation, die von (Ost-) Preußen wenig bis nichts in der Schule gelernt hat und kaum mehr etwas mit dem Land verbindet, das über Jahrhunderte Heimat vieler Deutscher war.

Die neue Ausstellung wird also viel erklären müssen und dazu ganz von vorne anfangen, bei den Prußen, danach den Deutschen Orden einführen, die Gründung des protestantischen Herzogtums, die preußische Königskrönung von 1701 ins Spiel bringen, den Zug der Salzburger und die Gründung Trakehnens ebenso würdigen wie die Befreiungskriege gegen Napoleon. Bernsteinschätze und die einzigartige Natur werden vorzustellen sein wie auch die religiöse Vielfalt oder die fantastischen wissenschaftlichen Leistungen, etwa von Kant und Kopernikus, sowie eine reiche literarische Landschaft von E.T.A. Hoffmann über Herder, Miegel bis hin zu Arno Surminski.

In der zweiten Etage werden die Bilder der Künstlerkolonie Nidden wie auch der Königsberger Kunstakademie hängen, wird die Geschichte Ostpreußens von den preußischen Reformen bis zur Reichsgründung erzählt, Cadiner Keramik und bunte Trachten präsentiert. Der Erste Weltkrieg darf nicht fehlen, zu dem der große Sieg Hindenburgs in der Schlacht von Tannenberg ebenso gehört wie die Abtrennung vom Reich, die Volksabstimmung von 1920, die Wirtschaftskrise bei gleichzeitiger „Entdeckung“ Ostpreußens als touristischer Geheimtipp. Man wird das Jagdparadies Ostpreußen mit seiner Rominter Heide kennenlernen wie auch das Ende des deutschen Ostpreußens, als auch dort mit großer Mehrheit die Nationalsozialisten an die Macht gewählt, Juden entrechtet und später ermordet wurden und der Zweite Weltkrieg den Untergang nach sich zog.

In der dritten Etage werden das Drama Flucht im eisigen Winter 1945 vorgestellt, die Verschleppung zur Zwangsarbeit und die endgültige Vertreibung aller Deutschen aus ihrer alten Heimat. Wie war die Ankunft im schwer kriegszerstörten Restdeutschland, die Wohnungsnot, das Leben in dänischen Lagern, das nicht immer einfache Zusammenwachsen mit der aufnehmenden Mehrheitsbevölkerung, der Versuch, wirtschaftlich und sozial wieder auf die Beine zu kommen und dabei die Gemeinschaft mit seinen heimatvertriebenen Landsleuten zu suchen? Ein kurzes letztes Modul wagt einen raschen Blick auf Land und Leute heute in Ostpreußen. Ebenso wird in der dritten Etage die neue Deutschbaltische Abteilung zu finden sein, die mit der deutschen Eroberung im Mittelalter beginnt und mit der Umsiedlung im Herbst 1939 endet.

Die Themenaufzählung dürfte deutlich machen: das Landesmuseum versucht, seinem gesetzlichen Auftrag folgend, einen möglichst umfassenden Blick auf die reiche Kulturgeschichte Ostpreußens zu werfen. Über 1.000 originale Exponate werden zu sehen sein. Will man sich in Ruhe auf sie einlassen, wird man die Ausstellung wohl mehr als einmal besuchen müssen.

Und wie nun wird vorgegangen? Die Ausstellung will:

A             ein Angebot sein, sich einzulassen auf eine der spannendsten Kulturlandschaften, welche die deutsche Geschichte zu bieten hat. Ein Angebot, dass niemals vollständig sein und auch nur eine von vielen möglichen Sichtweisen und Interpretationen liefern kann.

B             Bunt sein! Starke Farben liefern Orientierungshilfe, wo das eine Modul aufhört und das nächste anfängt. Vor allem aber: Wer Ostpreußen kennt, weiß, wie sinnlich, wie kräftig die Eindrücke dort sind, und dies soll die Farbgebung der neuen Ausstellung aufgreifen.

C             Christliche Wurzeln in der ostpreußischen Geschichte herausarbeiten: Missionierung durch den Deutschen Orden, das erste protestantische Land, ab 1772 mit dem katholischen Ermland, aber auch Mennoniten und altorthodoxe Philipponen finden Erwähnung. Wir fragen uns: Was wissen unsere jüngsten Besucher noch über die Sakramente Taufe und Abendmahl?

D             Dialoge initiieren: Wir wollen, dass unsere Besucher ins Gespräch kommen und Ihnen ein Forum anbieten. Kommen Sie nicht allein, bringen Sie Freunde und Familie mit und tauschen Sie sich über das Gesehene aus – gerne auch in unserem MuseumsCafé Bernstein.

E             Enkel willkommen heißen: Emotional und voller Erlebnisse soll der Museumsbesuch ablaufen. An vielen Stellen heißt es: Anfassen erlaubt! „Fischotter Ingo“ wird die Kinder an vielen Stellen begrüßen und ihnen spezielle Objekte vorstellen oder sie in ein anderes Licht rücken als die Texte für die Großen. Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben und Sie werden merken: Einzelnen Objekten wohnen unglaubliche, oft erschütternde Geschichten inne.

Das Alphabet ließe sich fortsetzen, F wie Faszination, G wie Generationsübergreifend, H wie Heimat, I wie Inkluse, J wie Jagd usw. usf. Aber zu viel wollen wir nicht verraten. Kommen Sie ab dem 26. August vorbei und sehen Sie selbst! Und noch ein kleiner Hinwies: Buchen Sie schon heute eine Führung, bevor die Termine knapp werden könnten. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


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Eine Reportage im Deutschlandfunk (April 2014) über eine Reise nach Braunsberg von Rainer Schildberger, dem Sohn einer Braunsbergerin, finden Sie hier:

http://www.deutschlandfunk.de/geschichte-das-land-in-meinem-kopf.1247.de.html?dram:article_id=279098

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                 Spendenkonto Kreisgemeinschaft Braunsberg (Ostpr.) e.V., Münster, Konto Volksbank Schermbeck  IBAN: DE6440 0693 6301 7646 2710


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Die Dokumentationsstätte in der Gnadenkirche Tidofeld ist eröffnet!

Deutschlandweit einmaliges Projekt nach 8 Jahren realisiert

Acht Jahre lang hat die Planung und Fertigstellung des Projekts gedauert. 15 verschiedene Sponsoren hat das Projekt: „Die Vielzahl der Unterstützer sagt etwas aus über die Breite der Unterstützung, die wir erfahren haben - aber auch über die großen Probleme der Gesamtfinanzierung“, sagte der Vorsitzende des Vereins Gnadenkirche Tidofeld, Dr. Helmut Kirschstein bei der offiziellen Eröffnung der Dokumentationsstätte am Sonnabend, 2. November 2013. Die Mitglieder der Projektgruppe brauchten „manches Mal eine Menge Gottvertrauen, um an den Erfolg zu glauben“.

Mit einem Festgottesdienst im historischen "H-Gebäude" (ehem. Lagerschule und -kindergarten) begannen die Feierlichkeiten. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, geistlicher Schirmherr des Projekts, hielt eine viel beachtete Festpredigt mit aktuellen Bezügen zur Migrationsproblematik im Mittelmeerraum und in Europa. Nach inhaltsreichen Grußworten der Norder Bürgermeisterin Barbara Schlag und des Vertreters des kath. Bistums Osnabrück, Direktor Dr. Hermann Queckenstedt (Leiter des Diözesanmuseums), sprach der ehem. nds. Kultusminister und Landtagspräsident a.D. Prof. Rolf Wernstedt in Vertretung des verhinderten gesellschaftspolitischen Schirmherrn, Ministerpräsident Stephan Weil. Wernstedt erhielt für seine differenzierten Gedanken über Erinnerung an Flucht, Vertreibung und Integration - gestern und heute langanhaltenden Beifall.

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Immer wieder wird auf "unsere" Braunsberger Mathematiker hingewiesen, etwa in der Meldung in der WELT vom 22. Februar 2011: "Kein Wohlstand ohne Mathematik".
"Warum Berlin Sitz der Internationalen Mathematischen Union wurde?" Nun, weil es u. a. in Berlin ein einzigartiges Netzwerk leistungsstarker mathematischer Institute gibt, drei große Universitäten, das Weierstraß- und das Zuseinstitut, die Berlin Mathematica School und das Matheon, ein Forschungsinstitut der Deutschen Forschungsgemeinschaft.... Und eben, Karl Weierstraß und Konrad Zuse waren Braunsberger, na ja, vielleicht nicht ganz, doch wer weiß, vielleicht haben sie ja in Braunsberg die entscheidenden Impulse für ihr wissenschaftliche Forschung mitbekommen?

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Information: 

Den Dokumentarfilm „Töten auf Tschechisch“ können Sie im Internet ansehen. Bitte folgen Sie diesem Link:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1263000/Töten-auf-Tschechisch

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"ICH HEISSE JETZT NECHAMA"

Geschichte eines Lebens zwischen Königsberg i. Pr., Moldawien und Israel
Mit einem Vorwort von Michael Wieck, Nachwort von Jutta Hartmann.

"Mein Schicksal und das meiner Schwester war so hart, dass wir es nicht vergessen können. Ich will versuchen, mir alles von der Seele zu schreiben und alles so zu schildern, wie es wirklich war." (Nechama Drober)

Nechama Drober (80), geborene Hella Markowsky, schildert in ihren Lebenserinnerungen topografisch genau das Königsberg ihrer Kindheit. Sie erzählt von der Herrschaft des Nationalsozialismus, beschreibt die Zerstörung Königsbergs durch alliierte Bombenangriffe und den Einmarsch der Roten Armee. Als Tochter eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter erlebte sie während des Nationalsozialismus Ausgrenzung sowie die Deportation und Ermordung von Freunden und Verwandten. Mit der Einnahme Königsbergs wurde ein stalinistischer Rachefeldzug eröffnet, wovon insbesondere der weibliche Bevölkerungsteil betroffen war. Bis zur Ausreise nach Israel im Jahre 1990 lebte Hella Markowsky, die zunächst kein Wort russisch sprach, mit ihrer Familie in der Sowjetrepublik Moldawien, wobei ihre Lebenserinnerungen bis in die allerjüngste Zeit der Begegnung mit überlebenden Königsberger Klassenkameradinnen reichen.

Herausgegeben vom Haus der Heimat
des Landes Baden-Württemberg Stuttgart 2007.
85 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN 978-3-00-019740-6
Schutzgebühr: 5,-- Euro

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart
Tel. 0711 / 66 95 110
Email: Poststelle@hdh.bwl.de
Siehe auch unter: www.hdhbw.de


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Spenden für die "Rochuskapelle" sind auch weiterhin willkommen, noch ist ja nicht alles bezahlt. Ein herzliches "Vergelt's Gott!" dafür.

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Die Ereignisse des Jahres 2005 siehe unter CHRONIK 2005!

Die Ereignisse des Jahres 2006 siehe unter CHRONIK 2006!

Die Ereignisse des Jahres 2007 siehe unter CHRONIK 2007! 

Die Ereignisse des Jahres 2008 siehe unter CHRONIK 2008!

Die Ereignisse des Jahres 2009 siehe unter CHRONIK 2009!

Die Ereignisse des Jahres 2010 siehe unter CHRONIK 2010!

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Braunsberg - Höhere Schulen / Unsere Schulen  (1963 - 1998) : Namensliste von Schülerinnen und Schülern der in den Heften enthaltenen Namen, auch der darin enthaltenen Klassenfotos

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Hinweis: Das Gästebuch "Treffpunkt-Gästebuch-Genealogie" funktioniert wieder!

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Herkunft und Ausbreitung "Die Preuschoffs - Familien aus Ostpreußen" von Eckhard Preuschhof (DIN A 4- Format, 527 Seiten, Selbstverlag, Knippsgasse 22, 34576 Homberg, e-Mail E.Preuschhof§§§tele2.de (statt des §§§ das @-Zeichen)). - Der Verfasser dieses Buchs stellt eine ungewöhnliche Untersuchung vor. Er hat jahrelang Menschen mit dem Familiennamen Preuschoff einschließlich aller Schreibvarianten gesammelt und deren verwandtschaftliche Beziehungen festgestellt. Überraschendes Ergebnis ist, dass alle Namensträger (mehr als 4200) aus Ostpreußen stammen. Sie sind nie nach Ostpreußen eingewandert, sondern gehören zu den Alteinwohnern Ostpreußens, den Prußen, einer baltischen Völkerfamilie. Die Arbeit führt alle Fundstellen der Namensträger in zusammengefügten Stammbäumen auf, zuerst diejenigen in Ost- und Westpreußen, schließlich in anderen deutschen Ländern und auch im Ausland. Wer mit den Preuschoffs verwandt ist, kann im günstigsten Fall seine Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert hinein zurückverfolgen.

Und er hat sogar Y-DNA-Proben machen können, hier, was er mir darüber schreibt:

Damit komme ich letztendlich zur neusten Neuigkeit, nämlich, dass Sie (Stammgruppe Vierzighuben, seit der neusten Auflage meines Buches Stammgruppe Dittersdorf), Manfred Pr. (Stammgruppe Neuendorf Kr. Preuß. Holland) und ich selbst (Stammgruppe Klenau b. Braunsberg) miteinander verwandt sind, also von einem gleichen Stammvater abstammen. Ich habe 17 Namensvettern aus verschiedenen Stammgruppen (2x Vierzighuben/Dittersdorf, 2x Klakendorf, 3x Neuendorf, 1x Klenau, 1x Frauenburg, 1x Braunsberg, 1x Danzig; 1x Kurau, 1x Schöndamerau; 1x Kurau, 1x Mühlhausen, 1x Ukraine, 1x Schlesien) dazu gewinnen können, sich einer Y-DNA-Probe unterziehen zu lassen. Dass alle PREUSCHOFFs aus den Kreisen Braunsberg, Elbing und Preuß. Holland stammen, war mir bekannt. Dass sie aufgrund ihres Namens (Preußhof - Prußhof) von den Prußen abstammen, war auch lange bekannt. Aber dass die ersten 11 Teilnehmer (von Vierzighuben/Dittersdorf bis Danzig) den gleichen Haplotyp aufweisen, also einen gemeinsamen Stammvater besitzen, also miteinander genetisch verwandt sind, hat mich doch außerordentlich überrascht. Damit sind etwa 70% meiner 4300 gesammelten Preuschoff-Namen miteinander verwandt. Unser gemeinsamer Stammvater dürfte etwa zwischen 1250 und 1550 gelebt haben. Den Vornamen kennen wir leider nicht. Überraschend vor allem für die Stammgruppen Klenau und Neuendorf, die immerhin etwa 40 Luftkilometer voneinander entfernt gelebt und außerdem konfessionell eine unterschiedliche Entwicklung genommen haben. Übrigens auch die beiden Vertreter der Stammgruppen Kurau und Schöndamerau sind miteinander verwandt, alle restlichen nicht. So überwältigt von dem Ergebnis, wird man übermütig und fragt, warum die anderen biologisch anders orientiert sind. Nun, sicherlich hat es mehrere Prußhöfe gegeben, als der Ritterordens das Land überwältigte, die biologisch nicht zusammenhingen. Aber völlig ausgeschlossen ist nicht - besonders bei der Stammgruppe Mühlhausen vermute ich das - , dass irgendwann ein "historischer Seitensprung" statt gefunden hat, also irgendwann der soziale Vater Preuschoff nicht der wirkliche Erzeuger seines Sohnes gewesen ist. Von der Analyse des Stammes Ukraine hatte ich mir Hinweise erhofft für die Gegend, aus der die Vorfahren einmal in die Ukraine ausgewandert sind. Leider kein Hinweis! Und bei der Stammgruppe Schlesien mit ihrem abweichenden Namen PREUSCHAFT könnte man auch Zweifel bekommen, ob sie überhaupt aus Ostpreußen kommen. Ich habe ein Manuskript mit dem Titel "Die Preuschoff-Familien aus Ostpreußen. Neue Erkenntnisse durch Analysen Y-chromosomaler DNA" verfasst, das in der Altpreuß. Geschlechterkunde erscheinen wird, hoffentlich im nächsten Jahr.

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Hinweise:

Wir haben eine Neufauflage des Bildbands „Braunsberg/Ostpreußen und sein Kreis“, den die stellvertretende Kreisvertreterin Anneliese Neß aus bekannten und vor allem aus vielen „neu aufgetauchten“ alten Postkarten mit 198 Seiten „geschaffen“ hat, drucken lassen. Der Bildband hat jetzt einen einfachen flexiblen Umschlag und ist für 16 Euro plus Versandspesen ( 2 Euro) beim Schriftführer M. Preuschoff, Bergstr. 29, 50171 Kerpen, auch per e-Mail zu erhalten, siehe unter Kontakt. Wir dachten bei dem Nachdruck durchaus auch an die Besucher des Touristenbüros in Braunsberg, damit dort auch ein Bildband über das alte Braunsberg - von uns - angeboten werden kann. Wir sind dabei, eine Übersetzung der Texte ins Polnische zu erstellen, die den Bildbänden beigelegt werden kann.

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Aus den Schulheften wurden der Bericht von Generalleutnant Walter Krupinski "Mein Erstflug auf der Me 262" und seine Biografie eingescannt.

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Zum Problem der Kirchenbücher!

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www.braunsberg-ostpreussen.de

Hinweis für einen Freund: Wenn Sie einmal etwas zu drucken haben, dann fragen Sie doch einmal ihn nach einem Angebot: http://freenet-homepage.de/lotus/satzservice.htm .

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