AKTUELLES IM ZUSAMMENHANG MIT DER KREISGEMEINSCHAFT BRAUNSBERG (OSTPREUSSEN)


Im Sommer 2022 ist wieder eine Fahrt nch Ostpreußen geplant. Interessenten mögen sich bitte bei der Kreisvertreterin melden.

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Die Website der Gesellschaften der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren: http://docplayer.org/199774450-osterode.html

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Ostpreußisches Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung

Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Tel. +49 (0)4131 759950, Fax +49(0)4131 7599511

E-Mail: info@ol-lg.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Öffnungszeiten: Di – So 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 4,00 €,

ab 17.00 Uhr ermäßigter Eintritt

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei!

Führungen nach Vereinbarung, Preis: ab 50,00 € / Gruppe zzgl. ermäßigter Eintritt

Folgen Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/OstpreussischesLandesmuseum

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Anreise

» mit der Bahn: Der Lüneburger Bahnhof liegt fußläufig nur gut 10 Minuten entfernt.
» mit dem Bus: Bushaltestelle „Am Sande“
» mit dem Auto: Der Parkplatz „Theater“ und das Parkhaus „Stadtmitte“ befinden sich in der Nähe (beide kostenpflichtig).
Barrierefreiheit

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Da wir zur Zeit  Probleme haben, in die anderen Seiten unserer Website zu kommen, hier schon einmal die Adresse unserer Kreisvertreterin:

manuela.begett§§§t-online.de

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Gute Nachrichten aus Lüneburg!

Ein Grund zur Freude: Ostpreußens kultureller Reichtum ist bald wieder erlebbar – der Wiedereröffnungstermin des Ostpreußischen Landesmuseums steht!

2015 schloss das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg seine ständige Sammlung, um die fast 30 Jahre alte Präsentation grundlegend zu überarbeiten. Mit neuen, herausragenden Objekten, mit neuen Themen und Fragestellungen sowie einem zeitgemäßen Design soll sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die Faszination für die einst östlichste Provinz Deutschlands nicht erlischt.

Das Museum erhielt inzwischen ein neues Verwaltungsgebäude und ein neues Foyer. Und nun, nachdem die Ausstellung dank zweier Etataufstockungen endlich auch auskömmlich finanziert war, konnte mit Verve an ihren Aufbau herangegangen werden. Einige Medienstationen werden wohl erst in 2019 fertig werden, aber länger wollen und können wir nicht mehr warten. Jetzt steht der Termin: Am 25. August 2018 wird mit einem Festakt für Zuwendungsgeber und Unterstützer die Ausstellung eröffnet, ab Sonntag, dem 26. August öffnen sich die Tore für Groß und Klein, Ostpreußen, Balten und Jedermann!

Und was erwartet Sie? Wie mag eine Ausstellung aussehen, welche die Quadratur des Kreises zur Aufgabe hat? Es gilt, einerseits die Erlebnisgeneration zu begeistern, die schon so viel über ihr geliebtes Ostpreußen wissen, unzählige Male vor Ort waren und sich seit vielen Jahren mit Kultur und Geschichte ihrer verlorenen Heimat beschäftigen. Aus diesem Kreis haben viele beim Aufbau des Museums geholfen, großzügig wertvolles Kulturgut oder auch Geld gespendet und sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt, dass ihr „Land der dunklen Wälder“ nicht vergessen wird. Ihnen allen sei herzlich für die Unterstützung gedankt!

Und andererseits muss die neue Ausstellung auch die Jüngeren begeistern – eine Generation, die von (Ost-) Preußen wenig bis nichts in der Schule gelernt hat und kaum mehr etwas mit dem Land verbindet, das über Jahrhunderte Heimat vieler Deutscher war.

Die neue Ausstellung wird also viel erklären müssen und dazu ganz von vorne anfangen, bei den Prußen, danach den Deutschen Orden einführen, die Gründung des protestantischen Herzogtums, die preußische Königskrönung von 1701 ins Spiel bringen, den Zug der Salzburger und die Gründung Trakehnens ebenso würdigen wie die Befreiungskriege gegen Napoleon. Bernsteinschätze und die einzigartige Natur werden vorzustellen sein wie auch die religiöse Vielfalt oder die fantastischen wissenschaftlichen Leistungen, etwa von Kant und Kopernikus, sowie eine reiche literarische Landschaft von E.T.A. Hoffmann über Herder, Miegel bis hin zu Arno Surminski.

In der zweiten Etage werden die Bilder der Künstlerkolonie Nidden wie auch der Königsberger Kunstakademie hängen, wird die Geschichte Ostpreußens von den preußischen Reformen bis zur Reichsgründung erzählt, Cadiner Keramik und bunte Trachten präsentiert. Der Erste Weltkrieg darf nicht fehlen, zu dem der große Sieg Hindenburgs in der Schlacht von Tannenberg ebenso gehört wie die Abtrennung vom Reich, die Volksabstimmung von 1920, die Wirtschaftskrise bei gleichzeitiger „Entdeckung“ Ostpreußens als touristischer Geheimtipp. Man wird das Jagdparadies Ostpreußen mit seiner Rominter Heide kennenlernen wie auch das Ende des deutschen Ostpreußens, als auch dort mit großer Mehrheit die Nationalsozialisten an die Macht gewählt, Juden entrechtet und später ermordet wurden und der Zweite Weltkrieg den Untergang nach sich zog.

In der dritten Etage werden das Drama Flucht im eisigen Winter 1945 vorgestellt, die Verschleppung zur Zwangsarbeit und die endgültige Vertreibung aller Deutschen aus ihrer alten Heimat. Wie war die Ankunft im schwer kriegszerstörten Restdeutschland, die Wohnungsnot, das Leben in dänischen Lagern, das nicht immer einfache Zusammenwachsen mit der aufnehmenden Mehrheitsbevölkerung, der Versuch, wirtschaftlich und sozial wieder auf die Beine zu kommen und dabei die Gemeinschaft mit seinen heimatvertriebenen Landsleuten zu suchen? Ein kurzes letztes Modul wagt einen raschen Blick auf Land und Leute heute in Ostpreußen. Ebenso wird in der dritten Etage die neue Deutschbaltische Abteilung zu finden sein, die mit der deutschen Eroberung im Mittelalter beginnt und mit der Umsiedlung im Herbst 1939 endet.

Die Themenaufzählung dürfte deutlich machen: das Landesmuseum versucht, seinem gesetzlichen Auftrag folgend, einen möglichst umfassenden Blick auf die reiche Kulturgeschichte Ostpreußens zu werfen. Über 1.000 originale Exponate werden zu sehen sein. Will man sich in Ruhe auf sie einlassen, wird man die Ausstellung wohl mehr als einmal besuchen müssen.

Und wie nun wird vorgegangen? Die Ausstellung will:

A             ein Angebot sein, sich einzulassen auf eine der spannendsten Kulturlandschaften, welche die deutsche Geschichte zu bieten hat. Ein Angebot, dass niemals vollständig sein und auch nur eine von vielen möglichen Sichtweisen und Interpretationen liefern kann.

B             Bunt sein! Starke Farben liefern Orientierungshilfe, wo das eine Modul aufhört und das nächste anfängt. Vor allem aber: Wer Ostpreußen kennt, weiß, wie sinnlich, wie kräftig die Eindrücke dort sind, und dies soll die Farbgebung der neuen Ausstellung aufgreifen.

C             Christliche Wurzeln in der ostpreußischen Geschichte herausarbeiten: Missionierung durch den Deutschen Orden, das erste protestantische Land, ab 1772 mit dem katholischen Ermland, aber auch Mennoniten und altorthodoxe Philipponen finden Erwähnung. Wir fragen uns: Was wissen unsere jüngsten Besucher noch über die Sakramente Taufe und Abendmahl?

D             Dialoge initiieren: Wir wollen, dass unsere Besucher ins Gespräch kommen und Ihnen ein Forum anbieten. Kommen Sie nicht allein, bringen Sie Freunde und Familie mit und tauschen Sie sich über das Gesehene aus – gerne auch in unserem MuseumsCafé Bernstein.

E             Enkel willkommen heißen: Emotional und voller Erlebnisse soll der Museumsbesuch ablaufen. An vielen Stellen heißt es: Anfassen erlaubt! „Fischotter Ingo“ wird die Kinder an vielen Stellen begrüßen und ihnen spezielle Objekte vorstellen oder sie in ein anderes Licht rücken als die Texte für die Großen. Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben und Sie werden merken: Einzelnen Objekten wohnen unglaubliche, oft erschütternde Geschichten inne.

Das Alphabet ließe sich fortsetzen, F wie Faszination, G wie Generationsübergreifend, H wie Heimat, I wie Inkluse, J wie Jagd usw. usf. Aber zu viel wollen wir nicht verraten. Kommen Sie ab dem 26. August vorbei und sehen Sie selbst! Und noch ein kleiner Hinwies: Buchen Sie schon heute eine Führung, bevor die Termine knapp werden könnten. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom Ostpreußischen Landesmuseum


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Eine Reportage im Deutschlandfunk (April 2014) über eine Reise nach Braunsberg von Rainer Schildberger, dem Sohn einer Braunsbergerin, finden Sie hier:

http://www.deutschlandfunk.de/geschichte-das-land-in-meinem-kopf.1247.de.html?dram:article_id=279098

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                 Spendenkonto Kreisgemeinschaft Braunsberg (Ostpr.) e.V., Münster, Konto Volksbank Schermbeck  IBAN: DE6440 0693 6301 7646 2710


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Die Dokumentationsstätte in der Gnadenkirche Tidofeld ist eröffnet!

Deutschlandweit einmaliges Projekt nach 8 Jahren realisiert

Acht Jahre lang hat die Planung und Fertigstellung des Projekts gedauert. 15 verschiedene Sponsoren hat das Projekt: „Die Vielzahl der Unterstützer sagt etwas aus über die Breite der Unterstützung, die wir erfahren haben - aber auch über die großen Probleme der Gesamtfinanzierung“, sagte der Vorsitzende des Vereins Gnadenkirche Tidofeld, Dr. Helmut Kirschstein bei der offiziellen Eröffnung der Dokumentationsstätte am Sonnabend, 2. November 2013. Die Mitglieder der Projektgruppe brauchten „manches Mal eine Menge Gottvertrauen, um an den Erfolg zu glauben“.

Mit einem Festgottesdienst im historischen "H-Gebäude" (ehem. Lagerschule und -kindergarten) begannen die Feierlichkeiten. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, geistlicher Schirmherr des Projekts, hielt eine viel beachtete Festpredigt mit aktuellen Bezügen zur Migrationsproblematik im Mittelmeerraum und in Europa. Nach inhaltsreichen Grußworten der Norder Bürgermeisterin Barbara Schlag und des Vertreters des kath. Bistums Osnabrück, Direktor Dr. Hermann Queckenstedt (Leiter des Diözesanmuseums), sprach der ehem. nds. Kultusminister und Landtagspräsident a.D. Prof. Rolf Wernstedt in Vertretung des verhinderten gesellschaftspolitischen Schirmherrn, Ministerpräsident Stephan Weil. Wernstedt erhielt für seine differenzierten Gedanken über Erinnerung an Flucht, Vertreibung und Integration - gestern und heute langanhaltenden Beifall.

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Immer wieder wird auf "unsere" Braunsberger Mathematiker hingewiesen, etwa in der Meldung in der WELT vom 22. Februar 2011: "Kein Wohlstand ohne Mathematik".
"Warum Berlin Sitz der Internationalen Mathematischen Union wurde?" Nun, weil es u. a. in Berlin ein einzigartiges Netzwerk leistungsstarker mathematischer Institute gibt, drei große Universitäten, das Weierstraß- und das Zuseinstitut, die Berlin Mathematica School und das Matheon, ein Forschungsinstitut der Deutschen Forschungsgemeinschaft.... Und eben, Karl Weierstraß und Konrad Zuse waren Braunsberger, na ja, vielleicht nicht ganz, doch wer weiß, vielleicht haben sie ja in Braunsberg die entscheidenden Impulse für ihr wissenschaftliche Forschung mitbekommen?

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Information: 

Den Dokumentarfilm „Töten auf Tschechisch“ können Sie im Internet ansehen. Bitte folgen Sie diesem Link:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1263000/Töten-auf-Tschechisch

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"ICH HEISSE JETZT NECHAMA"

Geschichte eines Lebens zwischen Königsberg i. Pr., Moldawien und Israel
Mit einem Vorwort von Michael Wieck, Nachwort von Jutta Hartmann.

"Mein Schicksal und das meiner Schwester war so hart, dass wir es nicht vergessen können. Ich will versuchen, mir alles von der Seele zu schreiben und alles so zu schildern, wie es wirklich war." (Nechama Drober)

Nechama Drober (80), geborene Hella Markowsky, schildert in ihren Lebenserinnerungen topografisch genau das Königsberg ihrer Kindheit. Sie erzählt von der Herrschaft des Nationalsozialismus, beschreibt die Zerstörung Königsbergs durch alliierte Bombenangriffe und den Einmarsch der Roten Armee. Als Tochter eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter erlebte sie während des Nationalsozialismus Ausgrenzung sowie die Deportation und Ermordung von Freunden und Verwandten. Mit der Einnahme Königsbergs wurde ein stalinistischer Rachefeldzug eröffnet, wovon insbesondere der weibliche Bevölkerungsteil betroffen war. Bis zur Ausreise nach Israel im Jahre 1990 lebte Hella Markowsky, die zunächst kein Wort russisch sprach, mit ihrer Familie in der Sowjetrepublik Moldawien, wobei ihre Lebenserinnerungen bis in die allerjüngste Zeit der Begegnung mit überlebenden Königsberger Klassenkameradinnen reichen.

Herausgegeben vom Haus der Heimat
des Landes Baden-Württemberg Stuttgart 2007.
85 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN 978-3-00-019740-6
Schutzgebühr: 5,-- Euro

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart
Tel. 0711 / 66 95 110
Email: Poststelle@hdh.bwl.de
Siehe auch unter: www.hdhbw.de


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Spenden für die "Rochuskapelle" sind auch weiterhin willkommen, noch ist ja nicht alles bezahlt. Ein herzliches "Vergelt's Gott!" dafür.

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Die Ereignisse des Jahres 2005 siehe unter CHRONIK 2005!

Die Ereignisse des Jahres 2006 siehe unter CHRONIK 2006!

Die Ereignisse des Jahres 2007 siehe unter CHRONIK 2007! 

Die Ereignisse des Jahres 2008 siehe unter CHRONIK 2008!

Die Ereignisse des Jahres 2009 siehe unter CHRONIK 2009!

Die Ereignisse des Jahres 2010 siehe unter CHRONIK 2010!

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Hinweis: Das Gästebuch "Treffpunkt-Gästebuch-Genealogie" funktioniert wieder!

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Herkunft und Ausbreitung "Die Preuschoffs - Familien aus Ostpreußen" von Eckhard Preuschhof (DIN A 4- Format, 527 Seiten, Selbstverlag, Knippsgasse 22, 34576 Homberg, e-Mail E.Preuschhof§§§tele2.de (statt des §§§ das @-Zeichen)). - Der Verfasser dieses Buchs stellt eine ungewöhnliche Untersuchung vor. Er hat jahrelang Menschen mit dem Familiennamen Preuschoff einschließlich aller Schreibvarianten gesammelt und deren verwandtschaftliche Beziehungen festgestellt. Überraschendes Ergebnis ist, dass alle Namensträger (mehr als 4200) aus Ostpreußen stammen. Sie sind nie nach Ostpreußen eingewandert, sondern gehören zu den Alteinwohnern Ostpreußens, den Prußen, einer baltischen Völkerfamilie. Die Arbeit führt alle Fundstellen der Namensträger in zusammengefügten Stammbäumen auf, zuerst diejenigen in Ost- und Westpreußen, schließlich in anderen deutschen Ländern und auch im Ausland. Wer mit den Preuschoffs verwandt ist, kann im günstigsten Fall seine Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert hinein zurückverfolgen.

Und er hat sogar Y-DNA-Proben machen können, hier, was er mir darüber schreibt:

Damit komme ich letztendlich zur neusten Neuigkeit, nämlich, dass Sie (Stammgruppe Vierzighuben, seit der neusten Auflage meines Buches Stammgruppe Dittersdorf), Manfred Pr. (Stammgruppe Neuendorf Kr. Preuß. Holland) und ich selbst (Stammgruppe Klenau b. Braunsberg) miteinander verwandt sind, also von einem gleichen Stammvater abstammen. Ich habe 17 Namensvettern aus verschiedenen Stammgruppen (2x Vierzighuben/Dittersdorf, 2x Klakendorf, 3x Neuendorf, 1x Klenau, 1x Frauenburg, 1x Braunsberg, 1x Danzig; 1x Kurau, 1x Schöndamerau; 1x Kurau, 1x Mühlhausen, 1x Ukraine, 1x Schlesien) dazu gewinnen können, sich einer Y-DNA-Probe unterziehen zu lassen. Dass alle PREUSCHOFFs aus den Kreisen Braunsberg, Elbing und Preuß. Holland stammen, war mir bekannt. Dass sie aufgrund ihres Namens (Preußhof - Prußhof) von den Prußen abstammen, war auch lange bekannt. Aber dass die ersten 11 Teilnehmer (von Vierzighuben/Dittersdorf bis Danzig) den gleichen Haplotyp aufweisen, also einen gemeinsamen Stammvater besitzen, also miteinander genetisch verwandt sind, hat mich doch außerordentlich überrascht. Damit sind etwa 70% meiner 4300 gesammelten Preuschoff-Namen miteinander verwandt. Unser gemeinsamer Stammvater dürfte etwa zwischen 1250 und 1550 gelebt haben. Den Vornamen kennen wir leider nicht. Überraschend vor allem für die Stammgruppen Klenau und Neuendorf, die immerhin etwa 40 Luftkilometer voneinander entfernt gelebt und außerdem konfessionell eine unterschiedliche Entwicklung genommen haben. Übrigens auch die beiden Vertreter der Stammgruppen Kurau und Schöndamerau sind miteinander verwandt, alle restlichen nicht. So überwältigt von dem Ergebnis, wird man übermütig und fragt, warum die anderen biologisch anders orientiert sind. Nun, sicherlich hat es mehrere Prußhöfe gegeben, als der Ritterordens das Land überwältigte, die biologisch nicht zusammenhingen. Aber völlig ausgeschlossen ist nicht - besonders bei der Stammgruppe Mühlhausen vermute ich das - , dass irgendwann ein "historischer Seitensprung" statt gefunden hat, also irgendwann der soziale Vater Preuschoff nicht der wirkliche Erzeuger seines Sohnes gewesen ist. Von der Analyse des Stammes Ukraine hatte ich mir Hinweise erhofft für die Gegend, aus der die Vorfahren einmal in die Ukraine ausgewandert sind. Leider kein Hinweis! Und bei der Stammgruppe Schlesien mit ihrem abweichenden Namen PREUSCHAFT könnte man auch Zweifel bekommen, ob sie überhaupt aus Ostpreußen kommen. Ich habe ein Manuskript mit dem Titel "Die Preuschoff-Familien aus Ostpreußen. Neue Erkenntnisse durch Analysen Y-chromosomaler DNA" verfasst, das in der Altpreuß. Geschlechterkunde erscheinen wird, hoffentlich im nächsten Jahr.

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Hinweise:

Wir haben eine Neufauflage des Bildbands „Braunsberg/Ostpreußen und sein Kreis“, den die stellvertretende Kreisvertreterin Anneliese Neß aus bekannten und vor allem aus vielen „neu aufgetauchten“ alten Postkarten mit 198 Seiten „geschaffen“ hat, drucken lassen. Der Bildband hat jetzt einen einfachen flexiblen Umschlag und ist für 16 Euro plus Versandspesen ( 2 Euro) beim Schriftführer M. Preuschoff, Bergstr. 29, 50171 Kerpen, auch per e-Mail zu erhalten, siehe unter Kontakt. Wir dachten bei dem Nachdruck durchaus auch an die Besucher des Touristenbüros in Braunsberg, damit dort auch ein Bildband über das alte Braunsberg - von uns - angeboten werden kann. Wir sind dabei, eine Übersetzung der Texte ins Polnische zu erstellen, die den Bildbänden beigelegt werden kann.

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Aus den Schulheften wurden der Bericht von Generalleutnant Walter Krupinski "Mein Erstflug auf der Me 262" und seine Biografie eingescannt.

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Zum Problem der Kirchenbücher!

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www.braunsberg-ostpreussen.de

Hinweis für einen Freund: Wenn Sie einmal etwas zu drucken haben, dann fragen Sie doch einmal ihn nach einem Angebot: http://freenet-homepage.de/lotus/satzservice.htm .

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