Auf der Suche
nach dem wirklichen Jesus
Wer
sucht? - Ein Berufsschulreligionslehrer i.R. und
Dipl.-Theol. (kath) www.michael-preuschoff.de 1. Das Neue Testament – ein Machwerk derselben Kreise, die Jesus ans Kreuz gebracht haben?
Unsere Theologen, zumindest die meisten im
deutschsprachigen Raum, gleichgültig ob katholische
oder evangelische, sind sich weitestgehend einig,
dass das Neue Testament nicht den wirklichen Jesus
wieder gibt, sondern den Glauben der Urkirche, denn
vom wirklichen Jesus wissen wir gar nichts
beziehungsweise zumindest kaum etwas Sicheres.
***
Und
hier der Versuch der Umsetzung in die
Praxis des Lebens nach den
Ideen des ostpreußischen Philosophen
Immanuel Kant gegen
einen „religiösen Afterdienst“ (= „eher
wertloses
religiöses Drumherum“) und für eine
echte Moral
Erster
Einblick
in ein theologisch und pädagogisch
alternatives u.
attraktives Konzept einer hohen Moral
für junge Menschen:
DER
ROMANTISCHE MITTELWEG:
BERAUSCHENDES
MONDBADEN!
Zur
Zeit läuft das so, dass ein Mädchen einen
Jungen fragt: „Willst
du mein Freund sein?“, was im Klartext soviel
heißt: „Ich bin
meine Jungfernschaft leid, willst du nicht
die Entjungferung
erledigen?“ Eigentlich ein schreckliches,
unwürdiges,
ehrloses und primitives Verfahren. Von
Romantik
keine Spur. Um wie viel schöner und
niveauvoller ist dagegen
ein Konzept, wenn ein Mädchen einen Jungen
fragen würde:
„Ich stelle mir das Mondbaden mit dir
wunderschön vor, hättest du
nicht auch Lust dazu?“ Dabei meint Mondbaden
eine
Offenheit zueinander bis zum kompletten
Hautkontakt, bei dem
beide allerdings in einer Weise zusammen
sind, dass das
Eindringen und selbst das Petting gar nicht
möglich sind.
Vor allem zeigt solch ein Wunsch auch eine
Bereitschaft, Ängste
abzubauen, und eine Offenheit, sich richtig
kennen zu
lernen. Was können beide da nicht alles
miteinander
unternehmen? Und vor allem können beide immer
wieder mit einem
anderen neu von vorne anfangen, also auch
mit voller
Romantik, wenn die Beziehung nicht wie
erwartet läuft.
Vielleicht
kann man die Moralmodelle auch nach unchristlich
oder auch heidnisch
(mehrere Intimpartner) und echt
christlich
und auch noch richtig schön romantisch
(„der einzige
Richtige“, und der wird durch das
Mondbadeverfahren für jeden
realistisch) unterscheiden? Ja, das ist
doch mal ein
Moralmodell, das konkurrenzlos
attraktiv und schnell
vermittelbar ist, weil es einfach
unserer menschlichen Natur
entspricht und die jungen Leute es auch
wollen, wenn sie es erst
einmal kennen!
Also: Alternativer Tipp für junge Leute: Die unterschiedliche Sexualität nicht konsumieren, sondern kultivieren!
Mit einem modernen Jesusbild, das vor allem
Die These dieses Konzepts ist nun, dass der Mensch ein hohes Potenzial für eine echte Moral hat, doch dass dieses hohe Potenzial leider in der Theologie und in der Pädagogik schon seit jeher nicht nur nicht genutzt, sondern sogar noch regelrecht zerstört wird. Wie werden also etwa
Mädchen heute – ganz konkret – dazu
gebracht, dass sie das, wozu sie vor
zweitausend Jahre brutalst erpresst
wurden (siehe ab S. 30 im Onlinetext
https://basisreli.lima-city.de/krum-lin-deu.pdf), heute freiwillig tun
und gar nicht merken, wie sie regelrecht
verarscht werden? Die Masche ist eigentlich ganz
einfach: Es wird etwa die sexuelle
Selbstbestimmung in den Vordergrund
gestellt, eigentlich eine schöne
Sache. Doch gehört zu der eine
Wahlfreiheit zumindest zwischen zwei
Möglichkeiten. Da bieten nun 1. die einen, die
nichts mit einer hohen Moral im Sinn
haben, das Moralmodell (oder besser
„Un-Moralmodell“) „Sex vor der Ehe mit
durchaus auch verschiedenen Partnern“
an, bis „der Richtige“ gefunden ist, und
2. die ach so
braven und hochmoralischen
„Gutmenschen“ als Alternative das Moralmodell einer
leibfeindlich-verklemmten Askese a la
Mönche und Nonnen an. Die jungen Leute
haben also tatsächlich eine Wahl und
heute sogar zumeist eine sehr freie Wahl. Aber welche?
Denn da das Moralmodell der Gutmenschen
„Askese a la
Mönche und Nonnen“ für die jungen Leute
von vornherein völlig unattraktiv und
weltfremd und also undiskutabel ist, sie
wollen ja auch gar keine Nonnen und Mönche werden, sie
wollen nur den passenden Partner
finden, orientieren sie sich natürlich eher an
dem „Un-Moralmodell der Partnersuche“,
das auch das der grünen und roten
Sexualinformation in den Schulen beziehungsweise des
kommerziellen Unternehmens „BRAVO“ ist,
und nicht an dem Moralmodell der totalen
Unterdrückung der Sexualität der
Gutmenschen. Von daher kommt es dann
zu der häufigen Jugendpromiskuität,
mit der viele junge Menschen aber
letztlich gar nicht wirklich glücklich
sind. So also geht Manipulation zur Vereitelung der hohen Moral – gerade auch von Seiten der Religionen, deren Moralmodell ja vor allem das der Gutmenschen ist. Die Mädchen werden in das Mitmachen bei der Frauenverachtung oder besser Frauenverarschung geradezu hineingetrieben, um es einmal krass und deutlich zu sagen! Und die Jungen und Männer machen dabei mit, was sollen sie denn sonst machen? So nebenbei ist die Folge dann auch noch ein schlechtes Gewissen bei den „Mitmachern“ zumindest irgendwann – und das ist ja auch so gewollt. Denn das schlechte Gewissen gehört auch zum Geschäftsmodell der Religionen, leider auch unserer derzeitigen ... Dabei
gäbe es doch durchaus einen attraktiven
MITTELWEG ohne jede Gefahr
eines schlechten Gewissens, nämlich die
unterschiedliche Sexualität
nicht zu konsumieren, sondern zu
kultivieren. Und der kommt bei den
jungen Leuten auch an, und wie, s.
Vorwort 2 ! …..
Hier
also das Vorwort 2: Nach
einer Unterrichtsstunde kam einmal eine
Schülerin zu mir und sagte wehmütig, dass
ich sehr
richtig läge mit meiner Einstellung, dass
Sex in die Ehe gehöre und
dass der Orgasmus so wichtig sei. Sie hätte
es leider anders
gemacht, weil sie es nicht besser gewusst
hätte, und sie würde
sich sehr darüber ärgern, es sei eben der
Falsche gewesen.
„Und ich hatte es ja auch noch selbst
gewollt!“, so die
Schülerin. Ich verschränkte da die Zeige-
und Mittelfinger
meiner beiden Hände ineinander, sah kurz
auf diese und fragte,
ob es „das“ denn nicht auch getan hätte.
Darauf sie:
„Natürlich, aber das sagt ja so niemand...“
Also sage
ich es jetzt für andere, die es von Anfang
an besser
machen möchten – und so deutlich wie
möglich! Ich
möchte hier zunächst darauf hinweisen, dass
ich zu manchen
Ansätzen eher durch Zufall oder auch durch
eine gewisse
Saloppheit meinerseits gekommen bin, ich
denke hier etwa an das
Gespräch mit der Mutter auf Seite 22 – oder
auch an das soeben
erzählte Gespräch mit der Schülerin. In der
Schule hatte ich
mich nun nicht so recht getraut, von daher
offen solche
Empfehlungen zu geben, indem ich meine
Finger ineinander
verschränkte, und ich fand es auch nicht
nötig. Doch nach
meiner aktiven Zeit als Lehrer ergaben sich
dann Gespräche mit
Mädchen oder eben mit jungen Frauen, wie
sie es richtig machen
könnten, wo ich das mit den Fingern machte.
Ein erstes
Gespräch in dieser Richtung hatte ich vor
wenigen Jahren
mit einer Studentin, die ich während einer
Fahrt nach Marokko
mit einer offensichtlichen Mitstudentin
in Meknes in
der Nähe der Universität auf einer Parkbank
sitzen sah.
Irgendwie juckte es mich, die beiden
anzusprechen
mit dem Hinweis, dass ich katholischer
Religionslehrer in
Deutschland gewesen sei und dass meine
interessiertesten
Schülerinnen marokkanische Mädchen
gewesen
seien (sie waren es wirklich), und ob ich
mal mit ihr reden
könnte über das, was diese Schülerinnen so
interessiert
hätte. Na
klar, gerade die mit dem Hidschab wollte
das doch wissen! Also
erzählte ich nach der Devise, dass wir uns
ja eh nicht
kennen und dass wir uns sowieso nie wieder
sehen würden,
frei heraus von meiner Idee, dass es diesem
Jesus gar nicht um
Religion gegangen sei, sondern dass er
mitbekommen hätte, wie
damals Frauen mit dem Zweizeugenverfahren
zur Prostitution
erpresst wurden und wie er das ändern
wollte, indem er das
öffentlich breit trat – und wie er dafür
dann per
Justizmord umgebracht wurde. Schließlich
machten seine Gegner auch noch eine
Religion draus, um auf
diese Weise das wirkliche Engagement Jesu
zu vertuschen.
Und auch heute hätte man kein Interesse an
der wirklichen Moral
gerade junger Mädchen, nur liefe das heute
anders als
damals. So würde ihnen immer nur eine
Scheinmoral der
Scham erzählt werden, doch bildeten sich
von daher
allenfalls sinnlose Ängste, ich hätte etwa
noch nie erlebt,
dass Mädchen mit dem Sex deswegen
angefangen haben,
weil sie Spaß mit der Nacktheit an einem
schönen Strand hatten
(wo so etwas üblich ist). Mit einem
richtigen Bewusstsein
sei nämlich selbst die Nacktheit kein
Problem – und vor allem
könnten sie schließlich nur mit
Hautkontakt und ohne
Eindringen sogar herausfinden, welcher
Mann
für sie der richtige sei! Denn zum Erlebnis
des Orgasmus,
auf den es doch ankommt, sind nur leichte
Berührungen nötig
- wenn es denn der richtige Partner ist,
braucht es
jedenfalls kein Eindringen. Nur eben, so
ich, davon müssten
auch alle wissen und das auch wollen… Und
ich sehe noch, wie
ihre Augen immer leuchtender wurden – ja
das war
offensichtlich das, wovon sie träumte,
irgendwie
hatte ich etwas in ihrer Seele
getroffen... Und
eine Muslimin mit Hidschab, also mit
dieser Kopfumhüllung,
die nur das Gesicht freilässt! Wenn das
nichts ist! Ein
ähnliches Erlebnis hatte ich dann noch mit
einer jungen weiblichen
Bedienung in einer kleinen Pension auf
Bali, mit der
ich ins Gespräch kam, als sie mir das
Frühstück brachte –
und auch mit solchen leuchtenden Augen! Besonders
eindrucksvoll war für mich schließlich das
Gespräch mit einer
norddeutschen Abiturientin auf Weltreise,
die ich beim
Besichtigen der Katakomben mit dem Knochen
der vor langer
Zeit gestorbenen Franziskanermönche
unter der
Franziskanerkirche in Lima (Peru) traf. Als
ich ihr – wir
waren dann längst wieder an der frischen
Luft – das
mit dem Orgasmustest erzählte und die
Finger
ineinander verschränkte, merkte ich, dass
ihr das doch gegen
ihre Moral ging, die sie offensichtlich
leben wollte. Darauf
dann ich: „Ja, wer alles verbietet, der
erreicht doch nur,
dass schließlich alles gemacht wird ...“ Und
sozusagen im Bruchteil einer Sekunde
erhellte sich ihr
Gesicht und auch ihre Augen fingen an zu
leuchten und ich
hatte sie offensichtlich „gewonnen“ – sie
kam
auch gleich mit auf eine Stadtrundfahrt, zu
der ich sei einlud,
weil wir auf der uns genauso gut
unterhalten und
gleichzeitig etwas von Lima sehen konnten. Natürlich
habe ich mir überlegt, warum diese drei
Mädchen (für mich waren
es Mädchen, die eindeutig noch ohne
„Männererfahrungen“ waren)
durch meine Ideen offensichtlich so
euphorisch wirkten. Ich
erinnere mich hier an eine andere Schülerin,
die auch mal nach einer
Unterrichtsstunde zu mir kam und mir von
ihrem
bevorstehenden Frauenarztbesuch erzählte.
Ich habe sie zuerst
gar nicht verstanden, was sie wollte, doch
auf meine
Rückfrage erfuhr ich, dass sie “es“ einfach
hinter sich
haben wollte und „dafür“ nun jemanden
gefunden hatte und
alles richtig machen wollte – wie ich heute
weiß. Aber damals
fehlte mir einfach die Vorstellungskraft,
dass das der
Grund sein könnte, mit dem Sex anzufangen.
Mein Eindruck
ist jedenfalls – im Rückblick – dass das
Mädchen richtig
in Not war, es machte zumindest auf mich
gar keinen
glücklichen Eindruck. Und jetzt wird mir
klar, dass die drei
Mädchen deshalb so euphorisch wirkten, weil
sie auch in
solcher oder ähnlicher Not waren, von der
ich sie nun
durch die Idee einer Alternative wie von
einer Last befreit
hatte. Ob ich hier etwas grundsätzlich
bewirkt habe, weiß
ich natürlich nicht.
Immerhin
bin ich wohl auf ein Konzept einer
hohen Moral gestoßen, das
auch
in unserer Zeit bei jungen Leuten
ankommen dürfte, und das ich auch
verallgemeinern kann, vor allem auch
weil die Mädchen
aus
verschiedenen Kulturen kamen. Man
darf beim Thema Sexualmoral also nicht
immer nur gegen etwas sein,
sondern man muss vor allem für etwas
sein
und
dazu muss
man den jungen Menschen,
und gerade den Mädchen, nun einmal
auch Tipps geben, wie sie eine
hohe Moral mit Freude und Intelligenz
von Anfang an leben
können! Siehe dazu das komplette
Konzept unter: www.michael-preuschoff.de https://basisreli.lima-city.de/krum-lin-deu.pdf / E-Mail: hpreuschoff@gmx.de |